Kaderplanung - Saison 2022/23

  • Gehen wir mal davon aus, dass der FC in diesem Jahr wieder im oberen Drittel landen wird. Somit wird er dann im nächsten Jahr wieder eine sehr gute Adresse sein für junge Spieler mit Talent oder aber für den ein oder anderen Spieler aus der 2./3. Liga, um dann mit um den Aufstieg in die 2. Liga zu spielen. Ich habe da überhaupt keine Bedenken, dass wir im kommenden Jahr einen noch stärkeren Kader haben werden als dieses Jahr. Und dann im Jahr 3 traut man uns einen möglichen Aufstieg auch zu. Spieler wie JGS werden das auch einschätzen können und, falls sie mit dem Trainer und der Mannschaft gut können, auch bei uns bleiben wollen. Alles andere wäre aus ihrer Sicht taktisch unklug. Junge Spieler mit möglichem Potential, wie Grouras, werden nicht warten wollen bei Angeboten aus Liga 2 - und das ist völlig ok. Wir können diese Spieler ersetzen da auch für diese Art Spieler der FC eine durchaus gute und immer bessere Adresse ist.

  • Wenn nicht mach ich mein Sparschwein auf und spendier dem FCS den jungen Haaland, mit Barca kann ich locker mithalten, die sind ja schon fast pleite

    Damit bist du enttarnt! Es handelt sich bei dir entweder um Prof. Karl-August Scheer, den Karlsberg Bier Inhaber Christian Weber oder um den Globus Chef Thomas Bruch (alle mit geschätztem Vermögen von ca. 360 Mio. € ). Ich will noch Kylian Mbappé!!

  • Damit bist du enttarnt! Es handelt sich bei dir entweder um Prof. Karl-August Scheer, den Karlsberg Bier Inhaber Christian Weber oder um den Globus Chef Thomas Bruch (alle mit geschätztem Vermögen von ca. 360 Mio. € ). Ich will noch Kylian Mbappé!!

    Kann nicht sein. Die haben alle 3 eine moderne Auffassung von Menschenführung. ;) Ist mir aber auch egal, sollte heppie uns einen Topspieler finanzieren. Dann werde sofort zu seinem Fan.

  • Ich hätte dann gerne Roberto Carlos als LV. Der machts noch in der 3. Liga!

    Was willste mit dem alten Mann? Der hat 2012 aufgehört zu spielen und arbeitet seitdem als Trainer. Nee, heppie wird uns nen richtig geilen deutschen U23 Nationalspieler als Allrounder, Linksfüßer einsetzbar auf der LV oder der 8 oder der 10, holen. Drunter wär ne Enttäuschung.

  • Ausblick - Planung für die Saison 2022/23 (1/3)

    Die Wintertransferperiode der Saison 2021/22 läuft noch bis zum 31.Januar. Danach können die Vereine erst wieder Spieler im Sommer transferieren. Das Hauptaugenmerk liegt aktuell noch auf dem Geschehen im Winter, auch wenn der FCS bisher eher zurückhaltend bei dem Thema unterwegs ist und es womöglich nur einen neuen Spieler in der Innenverteidigung geben könnte. Zugleich muss man auch schon die Kaderplanung für die neue Saison verstärkt im Blick haben. Auf der FCS mit seiner sportlichen Leitung wartet ein ordentlichen Berg an Arbeit und man wird in den nächsten Wochen und Monaten die ein oder andere wichtige Entscheidung treffen müssen.


    Dabei gilt es nach wie vor drei Szenarien im Blick haben. Bei einem (eher unwahrscheinlichen) Abstieg in die Regionalliga Südwest wäre der übliche Umbruch kaum zu vermeiden. Die wenigsten Verträge der letzten eineinhalb Jahren dürften eine Gültigkeit für die vierte Spielklasse besitzen und auch womöglich gültige Verträge müssten auf den Prüfstand. Die beiden anderen Möglichkeiten kann der FCS mit einem großen Gerüst angehen. Bei einem theoretischen Aufstieg in die 2.Bundesliga ergeben sich sämtlich veränderte finanzielle Voraussetzungen, die U23-Regel fiele zugunsten der Local-Player-Regelung weg. Aber auch die sportliche Notwendigkeit wäre eine neue Ebene. Das Hauptaugenmerk der Kaderentwicklung liegt indes auf einer dritten Saison in der 3.Liga.


    Die Ausgangslage: 15 Spieler besitzen für die Spielzeit 2022/23 einen gültigen Vertrag beim FCS, bei mindestens vier Spielern soll zeitnah eine Option greifen. Dazu laufen acht Verträge aus. Fünf U23-Spieler stehen unter Vertrag, zumindest zwei oder drei weitere Spieler sollten unter die Regel fallen.


    Allgemein muss der Verjüngung des Kaders ein Hauptaugenmerk zufallen. Fünf Spieler (Batz, Zellner, Ernst, Jacob, Grimaldi) sind zu Beginn der neuen Saison schon 31 Jahre alt. Auch Zeitz ist bei erfolgreicher Verlängerung in dem Jahr. Tobias Jänicke bei Verlängerung sogar 33 Jahre. Auch Sebastian Jacob (29) nähert sich dem Alter an. Alle Akteure sind potenzielle Schlüsselspieler und werden in den nächsten Jahren ersetzt werden müssen. Vier Spieler (Scheu, Krätschmer, Gnaase, Groiß) sind zwischen 24 und 28 Jahren alt. Von den Akteuren unter 23 Jahren sind gerade mal zwei Feldspieler (Kerber und Steinkötter) etabliert. Es gilt ähnlich wie für die Saison 2020/21 nach starken U23-Spielern zu suchen, auch wenn diese Akteure heiß begehrt sind. So oder so braucht es mehr Glück und mehr Geschick als in der letzten Sommertransferperiode.



    Torwart

    Daniel Batz (Vertrag bis 30.06.2024)

    Marcel Johnen (Vertrag bis 30.06.2023)

    Jonas Hupe (Vertrag bis 30.06.2023)


    Elias H artz (U19)

    Lukas Hoffmann (U19)


    Aus Sicht des Vereins hat man bei den Torhütern im Sommer keine Baustellen. Alle drei Keeper der aktuellen Saison besitzen einen Vertrag für die nächste Saison, Stammtorhüter Daniel Batz ist sogar noch bis 2024 an den FCS gebunden. Er spielt seit vielen Jahren für den FCS und hat sich ein gutes Standing erarbeitet. Dahinter hat man mit Marcel Johnen (19) und Jonas Hupe (22) zwei junge Torhüter in der Hinterhand. Beide Keeper fallen auch in der nächsten Saison unter die U23-Regel. Möchte keiner der beiden Spieler den Verein verlassen, so braucht es keinen Neuzugang. Gerade Hupe könnte ein Thema werden, da seine Perspektive als dritter Torwart beim FCS nicht so aussichtsreich ist. Auch Johnen könnte im Sinne der Spielpraxis die Möglichkeit eines Wechsels ins Auge fassen. In der U19 erreichen Elias H artz und Lukas Hoffmann die Altersgrenze. Beide Torhüter werden kaum für einen Wechsel in die Profimannschaft in Frage kommen.



    Rechter Verteidiger

    Frederic Recktenwald (Vertrag bis 30.06.2024)

    Dominik Ernst (Vertrag bis 30.06.2023)


    evtl. Neuzugang


    Yannick Ernst (U19)


    Stammspieler Ernst besitzt noch einen Vertrag für die nächste Saison, für zwei Spielzeiten ist zudem Frederic Recktenwald gebunden. Der Nachwuchsspieler rückt im Sommer fest aus der U19 auf. Ihn als unmittelbares Back-Up zu sehen wäre eine Möglichkeit. Wahrscheinlicher ist jedoch das typische Lehrjahr für U19-Spieler. Trotzdem ist ein zweiter Rechtsverteidiger nicht zwingend notwendig, sofern der Kader genügend Alternativen von anderen Positionen bietet. Spieler wie Lukas Boeder könnten diese Rolle einnehmen. Für Konkurrenzkampf, bei Formschwächen, Verletzungen oder Sperren braucht es Möglichkeiten. Sollte es auf einen Neuzugang hinauslaufen, so wäre ein U23-Spieler als Herausforderer eine Idee. Alleine durch den Vertrag für Recktenwald dürfte Yannick Ernst als Außenverteidiger keine Chance auf einen Profivertrag besitzen.




    Linker Verteidiger

    Neuzugang / Nick Galle (Vertrag bis 30.06.2022)

    Neuzugang / Mario Müller (Vertrag bis 30.06.2022)



    Veränderungen dürften sich auf der linken Abwehrseite einstellen. Die Verträge von Mario Müller und Nick Galle (sofern keine Optionen eingebaut wurden) laufen zum Saisonende aus. Beide Akteure haben in der bisherigen Saison ihre Probleme offenbart. Mindestens ein Abgang ist notwendig, auch beide Spieler könnten den Club verlassen müssen. Galle fällt im Sommer aus der U23-Regel und bräuchte bis Saisonende einen großen Schritt in Sachen Leistung und Konstanz. Andernfalls ist eine Verlängerung kaum zu rechtfertigen. Auch Mario Müller müsste sich steigern. Er spielt seit 2016 beim FCS und ein Abgang wäre schade. In der Regionalliga war er oft Leistungsträger, in der Drittligazeit hat dieser Ansatz über zu wenige Phasen funktioniert. Den unangefochtenen Stammspieler kann er bisher nicht geben, als Back-Up wäre er je nach Möglichkeiten auf dem Transfermarkt eine Überlegung. Sein Alter spricht dagegen. Der Kader hat genügend Spieler im Alter von 30 Jahren. So ergibt sich die Möglichkeit einen kompletten Umbruch durchzuführen. Ein Linksverteidiger mit einer gewissen Erfahrung wäre nötig, optimalerweise im Alter von 24 - 26 Jahren. Der zweite Spieler sollte die U23-Regel erfüllen, aber nicht nur aufgrund dieser Regelung verpflichtet werden.

  • Ausblick - Planung für die Saison 2022/23 (2/3)



    Innenverteidiger

    Steven Zellner (Vertrag bis 30.06.2023)

    Pius Krätschmer (Vertrag bis 30.06.2023)


    Lukas Boeder (Vertrag bis 30.06.2022 + Option)


    Neuzugang / Boné Uaferro (Vertrag bis 30.06.2022)

    Rasim Bulic (Vertrag bis 30.06.2022) / evtl. Neuzugang


    Henri Dorst (U19)

    Yannick Böffel (U19)

    Tobias Krämer (U19)


    In der Saison 2021/22 hat der FCS mit Schwierigkeiten auf der zentralen Abwehrposition zu kämpfen und muss stets eine große Anzahl an Innenverteidigern unter Vertrag haben. Nächste Saison sollte sich dies nach Möglichkeit wieder normalisieren. Steven Zellner und Pius Krätschmer besitzen einen Vertrag für die nächste Saison. Der Vertrag von Lukas Boeder soll sich zeitnah um ein Jahr verlängern, andernfalls wäre eine angestrebte Verlängerung obligatorisch. Es wäre eine gute Ausgangslage. Zellner und Boeder haben ihre Qualitäten bereits nachgewiesen, Boeder kann zudem als rechter Verteidiger eine wertvolle Alternative sein. Krätschmer hat ebenfalls schon gute Spiele gezeigt, ihm fehlt aber noch der richtige Durchbruch.


    Die Verträge von Boné Uaferro und Rasim Bulic laufen aus. Bei beiden Spielern wird man die weitere Runde abwarten müssen. Uaferro kann verletzungsbedingt frühestens in den letzten Saisonwochen um einen neuen Vertrag kämpfen. Bulic steigert sich von Saison zu Saison leicht, den tatsächlichen Anschluss an die Startelf hat er aber weiter nicht geschafft. Ihn könnte man als einen fünften Innenverteidiger und U23-Spieler weiter halten. Er hat sich als solide U23-Option etabliert. Will man Bulic nicht mehr oder sucht der Spieler einen neuen Verein mit mehr Aussicht auf Spielzeiten, so könnte ein neuer U23-Spieler für die Innenverteidigung kommen, bestenfalls ein Spieler mit der Möglichkeit auch hinten rechts zu verteidigen. Die vierte Innenverteidigerposition könnte neben Uaferro auch an Bjarne Thoelke gehen. Sollte er im Winter einen Vertrag bekommen und sich in den nächsten Monaten empfehlen wäre ein Engagement naheliegend. Behält man Uaferro oder holt Thoelke, so hat man eine gute Altersstruktur mit Zellner (31), Thoelke oder Uaferro (30), Krätschmer und Boeder (je 25). Einen Neuzugang bräuchte es in diesem Fall nicht. Andernfalls müsste ein neuer Innenverteidiger verpflichtet werden. Ob man dann wieder auf einen älteren Spieler oder aber auf einen U23-Spieler setzt ist offen. Von den U19-Spielern käme am ehesten Henri Dorst für einen Profivertrag in Frage.



    Defensives Mittelfeld

    Luca Kerber (Vertrag bis 30.06.2024)


    Manuel Zeitz (Vertrag bis 30.06.2022 + Option)


    Alexander Groiß (Vertrag bis 30.06.2023) / Neuzugang


    Dave Gnaase (Vertrag bis 30.06.2023) / Neuzugang

    Sebastian Bösel (Vertrag bis 30.06.2022) / evtl. Neuzugang


    Milat Simsek (U19)

    Dustin Lill (U19)


    Drei defensive Mittelfeldspieler stehen bereits für die kommenden Runde unter Vertrag. Luca Kerber ist noch für zwei Jahre gebunden, bei Dave Gnaase und Alexander Groiß läuft das Arbeitspapier noch bis 2023. Der Vertrag von Sebastian Bösel läuft aus, der Vertrag von Manuel Zeitz soll sich zeitnah automatisch verlängern. So oder so dürfte die Vertragsverlängerung mit dem Kapitän reine Formsache sein. Mit Blick auf die Quantität könnte die Position damit womöglich bereits vollständig besetzt.


    Ein zentraler Punkt ist die Zukunft von Kerber. Der Verein wird sein Juwel unbedingt halten wollen und aus sportlicher Sicht ist der 19-Jährige als absoluter Leistungsträger von großem Wert. Gleichwohl ist seine Situation dynamisch. Mit seiner Zeit bei den Profis hat er sich in Notizbücher höherklassiger Clubs gespielt und es kann in jeder Transferperiode zu einem Angebot kommen, bei dem weder der Verein noch der Spieler ablehnen können. Ansonsten kann man mit Zeitz und Kerber eine mehr als vernünftige Basis aufweisen.


    Dahinter muss man sich Gedanken machen. Dave Gnaase läuft bisher sämtlichen Erwartungen hinterher, auch Alexander Groiß ist hinter den Erwartungen. Er konnte zumindest über einige Phasen einen stabilen Eindruck hinterlassen. Sollte sich die Situation gerade bei Gnaase nicht grundlegend verändern, so müssen beide Seiten im Sommer über eine Trennung reden. Auch für den 25-Jährigen kann die aktuelle Situation nicht befriedigend sein. Ohne Durchbruch bei Gnaase oder Groiß braucht der Kader für die nächste Saison einen weiteren guten defensiven Mittelfeldspieler, daher ist zumindest ein Abgang mit Vertrag naheliegend.


    Unabhängig davon ist die Situation bei Bösel. Die zahlreichen Verletzungen und Rückschläge haben seine Situation schwer gemacht. Bleibt er in den nächsten Monaten nicht fit, so wird ein Abgang bei aller Qualität unvermeidlich sein. Andernfalls kann man über eine leistungsbezogene Verlängerung mit dem 27-Jährigen nachdenken. Er wäre der perfekte Spieler um sowohl im zentralen Mittelfeld als auch als Alternative auf der rechten Abwehrseite eine Option zu sein.


    Der etwaige Neuzugang sollte den Konkurrenzkampf anheizen. Er könnte ein talentierter U23-Spieler sein, vorzugsweise aber lieber ein Spieler zwischen 24 und 26 Jahren. Die U19-Spieler Simsek und Lill fallen nicht in diese Kategorie. Sie könnten allenfalls als Außenseiter ein Thema werden, wenn man auf Kerber, Zeitz, Bösel und einem routinierten neuen Spieler setzen würde. Mit dieser Konstellation wäre ein U23-Spieler eine denkbare Maßnahme. Mit Blick auf Innenverteidiger wie Krätschmer bleibt es eine Frage, inwiefern ein fünfter zentraler Mittelfeldspieler überhaupt notwendig ist für die Kaderbreite.



    Rechtes Mittelfeld

    Robin Scheu (Vertrag bis 30.06.2023)

    Neuzugang / Maurice Deville (Vertrag bis 30.06.2022)


    Jonas Mager


    Im rechten Mittelfeld besitzt Robin Scheu einen Vertrag für die kommende Saison. Die grundsätzliche Qualität hat er in seiner Karriere bereits nachgewiesen, beim FCS konnte er sie jedoch nur ansatzweise unter Beweis stellen. Trotzdem dürfte er für die nächste Saison fest im Sattel sitzen. Der Vertrag von Maurice Deville läuft aus, ein Abgang ist aktuell zu erwarten. Deville hat auch in seiner zweiten Zeit in Saarbrücken nie über einen längeren Zeitraum überzeugen können. Unter anderem die Länderspielreisen störten immer wieder seine Situation im Club. Als Back-Up passt er mit seinen dann 30 Jahren nicht mehr in den Kader, auch dürfte sein Verdienst für diesen Anspruch zu groß sein. Da müsste in den nächsten Monaten schon ein großer Umschwung erfolgen.


    Ein neuer Spieler für die rechte Außenbahn würde durch den Abgang notwendig. Die Breite auf beiden Flügelpositionen ist in der laufenden Saison ein großes Manko und frische Spieler unabdingbar. Im optimalen Fall deckt man mit dieser Verpflichtung einige Punkte ab. Der Neuzugang sollte sowohl im rechten Mittelfeld als auch als Rechtsverteidiger spielen können, zudem aber auch als echte Konkurrenz zu Robin Scheu kommen, im perfekten Falle auch noch die U23-Regel erfüllen. Aber auch ein etablierter Spieler mit 24 oder 25 Jahren könnte perfekt sein. Auch Tempo auf den Außenbahnen muss zugeführt werden.



    Linkes Mittelfeld

    Neuzugang / Minos Gouras (Vertrag bis 30.06.2022)

    Neuzugang / Tim Korzuschek (Vertrag bis 30.06.2023)


    Im linken Mittelfeld besitzt Tim Korzuschek einen Vertrag für die neue Saison, der Kontakt mit Minos Gouras läuft aus. Mit Gouras würde der FCS sehr gerne verlängern, realistisch erscheint diese Möglichkeit nicht. Bereits im September 2021 hat der Spieler jegliche Vertragsverhandlungen abgeblockt und strebt in Richtung Bundesliga. Geht widererwartend die Tür noch mal auf wird man sich mit dem Spieler beschäftigen, bis zu diesem Zeitpunkt muss man ihn als festen Abgang sehen. Man verliert einen Spieler mit viel individueller Qualität. Korzuschek ist bis zum Sommer zu Alemannia Aachen ausgeliehen. Nach einem schwierigen Halbjahr beim FCS soll er dort Spielpraxis sammeln. Dann werden beide Seiten die Perspektive für die neue Saison erörtern müssen. Sollte in Aachen kein Durchbruch gelingen oder man auch für nächste Saison nicht den Sprung zur Drittklassigkeit bei ihm sehen, so muss eine Trennung ins Blickfeld kommen. Korzuschek ist dann kein U23-Spieler mehr.


    Zwei Neuzugänge wären auf Links die Folge. Den schwerwiegenden Verlust von Gouras muss man mit Qualität auffangen. Wieder muss der Blick auf einen Spieler um die 24 oder 25 Jahre gehen, zudem muss der Spieler schon seine Qualitäten unter Beweis gestellt haben. Der zweite Spieler dürfte entweder in eine ähnliche Kategorie fallen (sofern man rechts einen U23-Spieler unter Vertrag genommen hat) oder aber selbst ein U23-Spieler sein. Wieder steht Geschwindigkeit auf der Prioritätenliste und die Breite muss abgedeckt werden.

  • Ausblick - Planung für die Saison 2022/23 (3/3)


    Offensives Mittelfeld

    Tobias Jänicke (Vertrag bis 30.06.2022 + Option)


    Tim Wachall / Neuzugang


    Im offensiven Mittelfeld hat man von der Hauptposition her lediglich Tobias Jänicke vorzuweisen. Der Vertrag des Routiniers läuft aus, soll sich jedoch bald durch eine Option um ein Jahr verlängern. Bisher hat Jänicke immer überrascht, hat sich immer wieder in der Mannschaft etabliert. Für die neue Saison dürfte er zunächst wieder zunächst als Back-Up eingeplant werden. Seine Vielseitigkeit macht es möglich. Einen Konkurrenten im herkömmlichen Sinne braucht es trotzdem nicht. Mit Jacob und wahrscheinlich Günther-Schmidt stehen zwei Spieler mit sehr guter Drittligaqualität für diese Position zur Verfügung, auch kann man bei den Neuzugängen für die Außenbahnen auf einen Spielertypen achten, der auch im Zentrum seine Stärken hat.


    Abhängig vom endgültigen Kaderaufbau könnte man komplett auf einen Neuzugang verzichten oder man geht einen anderen Weg und sucht nach einem vielseitigen Perspektivspieler (in dieser Saison könnte man Marius Köhl diese Rolle zuschreiben). Es kann ruhig ein Spieler mit 18 oder 19 Jahren sein, vielleicht auch ein Spieler der direkt aus einer U19-Mannschaft kommt. 2010 hatte man mit Ufuk Özbek schon mal ähnliches umgesetzt und ist gut gefahren. Man müsste dem Spieler innerhalb von einem oder zwei Jahren den Durchbruch zutrauen. Tim Wachall wäre die Lösung aus der eigenen A-Jugend. Er dürfte mit Blick auf die anderen U19-Spieler die besten Karten haben, jedoch trotzdem Außenseiter bleiben.




    Sturm

    Sebastian Jacob (Vertrag bis 30.06.2023)

    Justin Steinkötter (Vertrag bis 30.06.2023)

    Adriano Grimaldi (Vertrag bis 30.06.2023)


    Julian Günther-Schmidt (Vertrag bis 30.06.2022 + Option)


    Marius Köhl (Vertrag bis 30.06.2022) (Quelle)



    Der Sturm bietet wieder eine sehr gute Ausgangslage. Mit Grimaldi, Jacob und Steinkötter stehen drei Angreifer unter Vertrag. Das Arbeitsverhältnis mit Marius Köhl und Julian Günther-Schmidt läuft aus. Günther-Schmidt soll eine Vertragsoption besitzen, sein Vertrag würde sich wohl noch im Winter um ein Jahr verlängern. Andernfalls muss eine Vertragsverlängerung angestrebt werden. Der Vertrag von Marius Köhl dürfte nur verlängert werden, sollte das Eigengewächs bis Saisonende klare Leistungssprünge vorweisen. Er hat sich im Vergleich zur Vorsaison gesteigert, der große Schritt fehlt jedoch noch. Verlängert man mit Köhl, so fällt der Perspektivspieler im offensiven Mittelfeld wieder weg.


    Für den Angriff selbst braucht es keine Veränderung. Jacob, Günther-Schmidt und Grimaldi haben ihre Qualität in der 3.Liga bereits unter Beweis gestellt und Steinkötter erfüllt zum einen noch die U23-Regel und hat zudem seine Perspektive bei seinen Jokereinsätzen angedeutet. Seine Aufgabe wird sein sich immer mehr Spielminuten zu verdienen. Diese Einsätze müssen nicht zwingend im Sturmzentrum sein, seine Fähigkeiten lassen ihn auch als Außenbahnspieler in Überlegungen einfließen. Auch Jacob und Günther-Schmidt sind nicht auf die Position der vordersten Spitze festgelegt, sondern können auch dahinter agieren.



    Zusammenfassung

    Nach den oben angebrachten Ausführungen ergäbe sich ein Kadergerüst mit 25 Spielern. Man liegt damit im Bereich der Saison 2021/22, sofern man keinen langverletzten Spieler einplanen muss. Mit Recktenwald und einem jungen offensiven Mittelfeldspieler wären zwei klare Perspektivspieler im Aufgebot, dadurch fiele der Kader definitiv nicht zu groß aus.


    Dazu kämen noch bis zu drei weitere Spieler als Ergänzung um den Kader in der Breite zu festigen. Da können Perspektiv- und U23-Spieler eine Rolle spielen, man könnte diese Spots aber auch nutzen um zu reagieren. Sollten sich unerwartete Möglichkeiten für einen starken Neuzugang ergeben oder der Kader am Ende eine Schwachstelle offenbaren, so wären bis Ende August ein oder zwei weitere Spieler ohne Schwierigkeiten möglich. Schwachstellen wären potenziell das defensiven oder das linke Mittelfeld, sollten Spieler mit gültigen Verträgen in den nächsten Monaten nicht zünden und zugleich im Sommer keine Trennung möglich werden.


    Acht U23-Spieler stünden im Kader, mit dieser Anzahl als Mindestmaß könnte man leben. Bis zu drei weitere Spieler könnten dazu kommen, so extrem wird es am Ende kaum ausfallen. Mindestens zwei der jungen Neuzugänge müssten die Qualität für einen dauerhaften Platz im Kader mitbringen, bestenfalls trifft es auf alle Spieler zu. Wieder U23-Spieler für die Startelf zu bekommen wäre das optimale Szenario. Für eine angestrebte Kaderverjüngung ein wichtiges Pfand und gemäß die Kaderplanung wäre ein Wunschspiel mit einem perfekt aufgehenden Ansatz, so wäre ein klarer erster Schritt gegangen.


    Kaderansatz (Stamm)

    TW (3): Batz, Johnen (U23), Hupe (U23)

    RV (2): Recktenwald (U23), Ernst

    IV (4): Zellner, Krätschmer, Boeder, Uaferro/Neuzugang

    LV (2): Neuzugang (evtl. U23), Neuzugang (U23)/Müller

    DM (4): Kerber (U23), Zeitz, Gnaase/Neuzugang (evtl. U23), Groiß/Neuzugang

    RM (2): Scheu, Neuzugang (evtl. U23)/Deville

    OM (2): Jänicke, Neuzugang (U23)/Wachall (U23)

    LM (2): Gouras/Neuzugang, Korzuschek/Neuzugang (U23)

    ST (4): Grimaldi, Jacob, Günther-Schmidt, Steinkötter (U23)



    Kaderansatz (Eventuell)

    RV: evtl. Neuzugang (U23)

    IV: evtl. Neuzugang (U23)

    DM: evtl. Bösel/Neuzugang (U23)


    U23-Spieler (8 + 3)

    Marcel Johnen (2.Torhüter)

    Jonas Hupe (3.Torhüter)

    Frederic Recktenwald (Rechter Verteidiger)

    Neuzugang (Linker Verteidiger)

    Luca Kerber (Defensives Mittelfeld)

    Neuzugang (Rechtes Mittelfeld oder Linkes Mittelfeld)

    Neuzugang/Wachall (Offensives Mittelfeld)

    Justin Steinkötter (Sturm)


    evtl. Neuzugang (Innenverteidiger)

    evtl. Neuzugang (Rechter Verteidiger)

    evtl. Neuzugang (Defensives Mittelfeld)




    Legende

    Grün (Neuzugang)

    Rot (Abgang)

    Türkis (Vertragsverlängerung)

    Rosa (Aufrücker aus der U19)

    Gelb (Wackelkandidat Vertragsverlängerung)

    Orange (Außenseiter für Vertragsverlängerung)

  • Zum o.a. Beitrag von goalgetter 13 B könnte man einiges dagegenhalten. Mit diesem aktuellen Kader werden nie etwas mit dem direkten Aufstieg zu tun haben. Im Grunde muss daher in fast allen Mannschaftsteilen eine Qualitätssteigerung stattfinden, die bei den meisten vorhandenen Spielern nicht zu erwarten ist.

  • Zum o.a. Beitrag von goalgetter 13 B könnte man einiges dagegenhalten. Mit diesem aktuellen Kader werden nie etwas mit dem direkten Aufstieg zu tun haben. Im Grunde muss daher in fast allen Mannschaftsteilen eine Qualitätssteigerung stattfinden, die bei den meisten vorhandenen Spielern nicht zu erwarten ist.

    Ich erwarte schon eine Leistungssteigerung, bei fast allen. Denn was wir gesehen haben sind starke Schwankungen, oft sogar innerhalb eines Spieles. Das Können ist vorhanden. Es gilt dieses konstanter abzurufen. Und zudem haben wir auch bereits taktisch dazu gelernt und können sowohl mit langen Bällen auf Adriano, aber auch mit schnellem Umschaltspiel oder nach Standards gefährlich werden. Offensiv sind wir auf jeden Fall auf einem guten Weg. Defensiv erwarte ich vor allem in der IV einen Schub, denn da stimmt zu oft die Abstimmung nicht.

    Ich bin mir sicher, dass unser jetziges Personal die Qualität hat. Wir müssen es auf dem Platz zusammen bringen, was mit der Zeit automatisch kommen wird.

  • Zitat

    Mit diesem aktuellen Kader werden nie etwas mit dem direkten Aufstieg zu tun haben.


    Man könnte voranstellen, dass es in den beiden bisherigen Drittligajahren zumindest bis zum Winter immer der Fall war. Auch hat man auf allen relevanten Positionen die Möglichkeit mindestens einen Spieler mit gewünschte Qualitätsverbesserung zu verpflichten.


    Aber ja. Wenn man den direkten Aufstieg als Ziel ansetzen will ist das sicher korrekt. Ich glaube allerdings nicht, dass dies das Ziel der nächsten Saison sein wird. Von Fanseite vielleicht bis erwartungsgemäß je nachdem wie die restliche Runde läuft, der Verein sollte realistischer denken. Einen Aufstiegskader wie letzte Saison Dresden oder Ingolstadt können wir nicht verpflichten, bleibt also nur eine geschickte Kaderplanung mit entwicklungsfähigen Spielern. Mit dem Ziel wie in dieser Saison im Verfolgerfeld zu sein. Dieses Jahr hat man es bewusst und richtigerweise anders gehandhabt, für den Sommer sollte nun aber der Fokus entsprechend liegen. Denn die allermeisten Schlüsselspieler werden keine großen Entwicklungsschritte mehr tätigen. Wenn man so will darf Magdeburg das Vorbild sein.

  • Man könnte voranstellen, dass es in den beiden bisherigen Drittligajahren zumindest bis zum Winter immer der Fall war. Auch hat man auf allen relevanten Positionen die Möglichkeit mindestens einen Spieler mit gewünschte Qualitätsverbesserung zu verpflichten.


    Aber ja. Wenn man den direkten Aufstieg als Ziel ansetzen will ist das sicher korrekt. Ich glaube allerdings nicht, dass dies das Ziel der nächsten Saison sein wird. Von Fanseite vielleicht bis erwartungsgemäß je nachdem wie die restliche Runde läuft, der Verein sollte realistischer denken. Einen Aufstiegskader wie letzte Saison Dresden oder Ingolstadt können wir nicht verpflichten, bleibt also nur eine geschickte Kaderplanung mit entwicklungsfähigen Spielern. Mit dem Ziel wie in dieser Saison im Verfolgerfeld zu sein. Dieses Jahr hat man es bewusst und richtigerweise anders gehandhabt, für den Sommer sollte nun aber der Fokus entsprechend liegen. Denn die allermeisten Schlüsselspieler werden keine großen Entwicklungsschritte mehr tätigen. Wenn man so will darf Magdeburg das Vorbild sein.

    Eigentlich ist es ganz einfach. Jeder FCS Spieler, der auf dem Platz steht - vom Torhüter bis zum Linksaußen - sollte mindestens eine Qualität besitzen, die für die Liga leicht überdurchschnittlich ist. Gerne können 2 oder 3 Spieler dabei sein, die deutlich über dem Durchschnitt liegen. Hat man aber immer 2-3 Akteure auf dem Feld, die "gerade so" Drittligatauglichkeit erreichen, sollte man sich mit dem Ziel Aufstieg nicht weiter befassen.

  • Zum o.a. Beitrag von goalgetter 13 B könnte man einiges dagegenhalten. Mit diesem aktuellen Kader werden nie etwas mit dem direkten Aufstieg zu tun haben. Im Grunde muss daher in fast allen Mannschaftsteilen eine Qualitätssteigerung stattfinden, die bei den meisten vorhandenen Spielern nicht zu erwarten ist.

    Aber wir haben doch aktuell genau mit diesem Kader etwas mit dem Aufstieg zu tun? 🙄

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!