• Also Spieler und Trainer angreifen oder gar beleidigen geht gar nicht. Aber Spieler und Trainer loben oder kritisieren sollte schon erlaubt sein.


    Auch wenn jeder hier vor der Saison einen Platz 5 mit Stempel und Siegel unterschrieben hätte (hoffen wir mal, dass es bei diesem Rang oder noch eins höher bleibt), so muss doch auch sachliche Kritik an Spielern und Trainer erlaubt sein. Die Experten im TV (Basti, Hoeneß...) machen das ja auch - egal ob Sieg oder Niederlage. Ich persönlich bin mit dem bislang Erreichten zufrieden, obwohl ich insgeheim denke, dass ohne unnötige Schlampigkeit in vielen Aktionen, mangelnde Berufsauffassung einiger Spieler (von der Bank) und einige immer wiederkehrende taktische Fehler des Trainers evtl. noch mehr erreichbar gewesen wäre. Meine Einschätzung bildet sich aus dem Betrachten der anderen Mannschaften (gestern Dynamo/Hansa), die eigentlich auch nur "mit Wasser kochen".

    Da bin ich ja weitestgehend einer Meinung mit Dir, aber dass DD oder Hansa mit demselben Wasser wie wir kochen ist doch nicht drin Ernst? Mal ehrlich, in der Hinrunde hat sich LK ja ein paar mal verzockt, aber in der Rückrunde macht er aus sehr wenig sehr viel in Anbetracht unserer Ausfälle.

  • Kwasniok: "Ich habe die Gefahr der Stagnation vernommen"

    Zitat

    Doch warum endet die gemeinsame Erfolgsgeschichte in diesem Sommer? Als der FCS sich im Dezember 2020 auf Tuchfühlung zu den Aufstiegsrängen in die kurze Winterpause verabschiedete, wollte Kwasniok den Durchmarsch in die 2. Liga anvisieren und eine im Aufstiegsfall gültige Vertragsverlängerung unterzeichnen: "Ich habe Ende letzten Jahres die Gefahr der Stagnation vernommen. Ich wollte damit etwas bewegen, die Euphorie, die es schon zu Saisonbeginn gab, neu entfachen." Doch der Verein wollte diesen Weg nicht mitgehen. Kwasniok: "Es war sicher ein nicht alltäglicher, aus meiner Sicht aber kreativer Vorschlag - und natürlich mein Wunsch und meine Hoffnung im Sinne des gemeinsamen Erfolgs. Ich kann die Vereinssicht aber nachvollziehen, da gibt es keinerlei Groll. Es geht mir dabei auch um eine positive Verrücktheit. Hätte der Verein Ja gesagt, hätte ich gewusst: Hier passe ich auf Jahre hin", so Kwasniok.

    Im großen Interview der Dienstagsausgabe des kicker - ab 23 Uhr auch digital abrufbar als eMagazine - äußert sich Kwasniok über seine Motive, Ziele und Zukunftspläne, er erklärt zudem das Verhältnis als Trainer zu seinen Mannschaften und unter welchen Vorrausetzungen er sich auch einen Verbleib mit dem FCS in der 3. Liga hätte vorstellen können.

  • Zitat

    Doch warum endet die gemeinsame Erfolgsgeschichte in diesem Sommer? Als der FCS sich im Dezember 2020 auf Tuchfühlung zu den Aufstiegsrängen in die kurze Winterpause verabschiedete, wollte Kwasniok den Durchmarsch in die 2. Liga anvisieren und eine im Aufstiegsfall gültige Vertragsverlängerung unterzeichnen: "Ich habe Ende letzten Jahres die Gefahr der Stagnation vernommen. Ich wollte damit etwas bewegen, die Euphorie, die es schon zu Saisonbeginn gab, neu entfachen." Doch der Verein wollte diesen Weg nicht mitgehen. Kwasniok: "Es war sicher ein nicht alltäglicher, aus meiner Sicht aber kreativer Vorschlag - und natürlich mein Wunsch und meine Hoffnung im Sinne des gemeinsamen Erfolgs. Ich kann die Vereinssicht aber nachvollziehen, da gibt es keinerlei Groll. Es geht mir dabei auch um eine positive Verrücktheit. Hätte der Verein Ja gesagt, hätte ich gewusst: Hier passe ich auf Jahre hin", so Kwasniok.



    https://www.kicker.de/kwasniok…-vernommen-801488/artikel

    Motto 2018/19 If we're gonna walk, we walk as lions


    [media]https://www.youtube.com/watch?v=DzjfNI2XEBs[/media]



  • Steht schon recht weit früh drin :


    Frage: Ist der Verbleib nach der jetzigen Entwicklung denn nicht doch noch eine Option?

    Kwasi: Das halte ich zum jetzigen Zeitpunkt für ausgeschlossen.


    Ende ansonsten alles was man so kennt von ihm :-)

    und ganz egal wo wir auch stehen, der FCS wird niemals untergehen ....
    *********
    Tippspielsieger 2016 / 2017
    ConfedCup Teamsieger 2017
    Tippspiel Vize 2017/2018

  • Zitat

    "Es geht mir dabei auch um eine positive Verrücktheit. Hätte der Verein Ja gesagt, hätte ich gewusst, hier passe ich auf Jahre hin. Und wenn der Aufstieg dann doch nicht geklappt hätte, hätte man "ja auch im April oder Mai immer noch schauen können, ob man nicht eine andere Lösung findet"


    Ich mag den Trainer ja, aber was für eine sinnlose Aussage.

  • Auf liga3-online.de ist das vollständige Interview zu lesen.


    Ich verstehe das auch nicht. Wenn er das so gemeint hat, warum kommuniziert er das nicht so dem Verein gegenüber und setzt stattdessen alles auf eine Karte?

    Scheinbar können viele nicht richtig lesen = ein positiv verrückter denkt eben hauptsächlich verrückt

    ich drücke es aber freundlicher aus - seltsame Logik gewürzt mit einen Prise Exzentrik


    ein Beispiel: ein positiv Verrückter springt vom 110.Stockwerk eines Wolkenkratzers in die Tiefe

    und sagt in der Höhe des 30.Stockwerks: bis jetzt ist Alles gut gegangen


    und das passiert allen die die Realität der Schwerkraft leugnen :thumbdown:

    bzw. die Automatismen des Profi-Fussballs

  • Naja, es ist doch erwiesen dass auch bei einem Sturz/Sprung aus dem 110. Stock, nur die letzten cm kritisch sind ;)


    Wie LK schon gesagt hat er wollte wohl einige Leute wachrütteln und musste dafür wohl auf's Ganze gehen - sonst hätte er sie wohl nur noch tiefer in den Schlaf geschaukelt.


    Wie Thomas schon geschrieben hat, versuche nie einen Verrückten, egal ob positiv oder negativ, mit Logik zu analysieren. Wir werden die genauen Gründe seines Denkens wohl nie erfahren :)

  • Etwas seltsam ist auch welche -Gefahr der Stagnation- LK vernommen hatte um- aufgrund dessen- nur zu verlängern, wenn es in die 2. Liga geht :/

    Eine Gefahr der Stagnation könnte man vielleicht anprangern, wenn man 2 Jahre in Liga 3 spielt und es geht nicht voran, sich auch infrastrukturell nichts tut, sportlich keine Entwicklung vorhanden ist und die Begeisterung nachlässt. Aber nach aktuellem Aufstieg und guter Saison bis dato eher noch nicht. Ist ihm etwa der Tabellenplatz nach 10 Spieltagen zu Kopf gestiegen, oder hat(te) er tatsächlich ein Angebot von einem 2. Ligisten. Wir werden es nie erfahren.

    Schon etwas verwirrend das Ganze ?( Aber man muss sich wohl den oberen Beiträgen anschließen. Verrückt ist er eben, hat aber ohne Wenn und Aber seine Qualitäten.


    Schade dass das so enden muss, aber auch gut wenn diese Querele dann beendet ist und es dann weiter läuft mit einem neuen Trainer.

  • Zitat

    Es war eine ungewöhnliche Herangehensweise von Kwasniok, den Zweitliga-Aufstieg zur Bedingung für seinen Verbleib zu machen. "Ich wollte damit etwas bewegen, die Euphorie, die es schon zu Saisonbeginn gab, neu entfachen", begründet er und spricht von einem "völlig selbstlosen Agieren im Sinne des Erfolgs". Kwasniok wollte den Kader "in der Spitze optimieren, in der Breite ausdünnen und durch eine professionelle Herangehensweise die letzten Prozentpunkte rausholen, um dann zu sagen: Lasst es uns ernsthaft versuchen, jetzt ist die Ausgangssituation deutlich besser, als wenn wir im Sommer wieder bei null starten". Ende letzten Jahres habe er die "Gefahr der Stagnation vernommen". Aus dieser "sich entwickelnden Trägheit" wollte er "sofort raus" und "sofort neuen Schwung nehmen". Deshalb sein Vorpreschen. Zunächst ging der Plan auf: Die ersten vier Spiele nach der öffentlichen Bekanntgabe Anfang Februar hat Saarbrücken allesamt gewonnen, nachdem zuvor nur ein Sieg aus elf Partien herausgesprungen war.

    Dass der Aufsteiger zum Zeitpunkt von Kwasnioks Entscheidung im Dezember auf dem dritten Platz stand, lag aber auch daran, dass der FCS zu Saisonbeginn "am Limit gespielt" habe und in knappen Situationen "oftmals den Lucky Punch auf unserer Seite" hatte, muss der 39-Jährige einräumen. Entsprechend blieben die Verantwortlichen um Sportdirektor Jürgen Luginger realistisch, träumten im Gegensatz zum Coach und vielen Fans nicht vom Durchmarsch – und lehnten Kwasnioks Bedingung ab. Die Folge: Trennung am Saisonende. "Ich kann die Vereinssicht (…) nachvollziehen, da gibt es keinerlei Groll", betont Kwasniok, der sich als risikofreudig bezeichnet. "Es geht mir dabei auch um eine positive Verrücktheit. Hätte der Verein Ja gesagt, hätte ich gewusst, hier passe ich auf Jahre hin."

    Und wenn der Aufstieg dann doch nicht geklappt hätte, hätte man "ja auch im April oder Mai immer noch schauen können, ob man nicht eine andere Lösung findet", so der 39-Jährige. Heißt: Kwasniok konnte sich einen Verbleib in der 3. Liga durchaus vorstellen: "Das war Teil meiner Idee, meines Gedankengangs: Wir gehen jetzt zusammen all-in, versuchen gemeinsam alles – und wenn es am Ende nicht reicht, du Tabellenvierter oder -fünfter wirst, aber alle mit der Konstellation zufrieden sind, dann sagst du doch am Ende nicht: Wir trennen uns jetzt …" Doch nach den Entwicklungen hält Kwasniok einen Verbleib "zum jetzigen Zeitpunkt für ausgeschlossen".



    https://www.liga3-online.de/kw…icht-aufstieg-vorstellen/

    Motto 2018/19 If we're gonna walk, we walk as lions


    [media]https://www.youtube.com/watch?v=DzjfNI2XEBs[/media]



  • Also ich steige da langsam aus. Es ging um einen neuen Vertrag, den LK nur für die 2. Liga unterschreiben wollte. Also das große Projekt, dass sicher auch kurzfristig investive Maßnahmen des Vereins in Steine und Beine vorsah. Dies wurde vom Verein abgelehnt.

    Wie sollte man dann bei Platz 4 oder 5 weitermachen? Bis Saisonende keinen anderen Trainer verpflichten und mal schauen? Bzw. hat sich LK einen Vertrag für die 2. Liga erbeten, der auch eine einseitige Option beinhaltet ggf. doch in der 3. Liga Gültigkeit zu besitzen?

    Also in bester Causa Jurcher Manier schlittert man hier wieder in eine Situation, die nur Verlierer kennt.

    „Tradition macht nur dann Sinn, wenn der Wille zu noch größeren Taten vorhanden ist.“ Franz Kremer

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