Baufortschritt Ludwigspark/neues Stadion -Diskussion-

  • Am St. Gotthard hat man schließlich auch ca 10 Jahre dran gearbeitet 1872-1882

    Da kann man dann bei unserem Hochkomplexen Stadion etwas Ruhe bewahren.

    Die haben auch noch 35 cm danebengelegen auf 7,5 km Frechheit 😂😂😂😂

    ja spinnts Du einen 15 km langen Tunnel durch die Alpen - gebaut von Schweizern Bergbauern ist doch ein Klacks

    vor allem unter Arbeitsbedingunen vor über 100 Jahren :!:

    kann man doch nicht mit einen hochkomplexen Stadion zu vergleichen


    hier ist alles hochwissenschaftlich, Türen - Rasen - Tribünen - Kühlaggregate - wahrscheinlich sind sogar die Sitzschalen hochergonomisch

    es ist bautechnisch absolutes Neuland - vor allem die Integration der Biotope unterhalb der Victor´s im Stadion ist hochinnovativ

    und eben auch hochkomplex - und daher ist die Sanierung zeitintensiv und gottseidank wurde die Planung von Saar-Politikern

    übernommen - man stelle sich vor man hätte alles etablierten Baufirmen überlassen - wäre alles teurer geworden


    und man ist bisher absolut im Zeitplan - bis Ende des Jahrzehnts werden wir das modernste 3.Liga-Stadion weltweit haben :thumbup:

  • Gibt es Pegelstände aus dem Park ?

    Baustellenbericht vom 04.05.2021


    - Eine Toilettenschüssel der WC-Anlagen Nord wurde installiert

    - die Endmontage des Abflussrohrs der Toilettenschüssel ist für die kommenden Wochen geplant

    - die Trennwände für die WCs sind geliefert und werden ausgepackt

    - Schließen einer Decke im Funktionsgebäude, 1. OG

    - Öffnen einer Decke im Funktionsgebäude zwecks Mängelbeseitigung, 2. OG

    - Bereitstellung eines LAN-Kabels (CAT 6a) in der Trainerkabine Heim zum möglichen Anschluss eines "Laptops"

  • Zitat

    Die Vorstellungen von Vermieter und potenziellem Mieter gehen dabei sehr weit auseinander. Schon die im Dezember seitens der Stadt gestellte Vorrunden-Rechnung von rund 235 000 Euro erschien dem Verein überhöht. Zum Vergleich: Liga-Konkurrent 1. FC Kaiserslautern soll für sein deutlich größeres, besser vermarktbares WM-Stadion rund 450 000 Euro pro Jahr hinlegen müssen. Nach SZ-Informationen sollte eigentlich an diesem Donnerstag ein Gipfeltreffen von FCS-Präsident Hartmut Ostermann und Oberbürgermeister Uwe Conradt stattfinden, bei dem der Kompromissvorschlag der eingeschalteten Vermarkterfirma „Lagardère“ auf den Tisch kommen sollte. Während man seitens der Stadt offensichtlich verzweifelt versucht, die auf über 46,5 Millionen Euro angewachsenen Baukosten zu refinanzieren, sieht sich der Verein weder in der Verantwortung noch in der Lage, finanziell für Fehler anderer gerade zu stehen.


    „Die Materie ist komplex“, sagt Christian Seiffert, der Infrastruktur-Beauftragte des FCS, und begründet die Verlegung des Treffens auf kommende Woche: „Die Leistungsfähigkeit des Stadions steht auf dem Prüfstand.“ Neben der Fertigstellung ist das größte Problem der Stadt die künftige Auslastung der Immobilie. Da es aber von Beginn an kein Nutzungskonzept gab und ein zwischenzeitlich von Giu-Chef Martin Welker erstelltes Papier dazu wieder verworfen worden sein soll, gibt es außer den gemeinnützigen Sportvereinen FCS und den Saarland Hurricanes bislang wohl keine kommerziellen Interessenten, die beispielsweise Kongresse, Konzerte oder sonstige Veranstaltungen im Park organisieren möchten. Ob dies überhaupt möglich ist, bleibt offen.



    SZ, 5.Mai 2021

  • Mal wieder typisch Stadt - von Anfang an kein (Nutzungs)Konzept und einfach mal drauf losgebaut. Jetzt gibt es ein Stadion, wenn es mal fertig ist, das außer 2 Vereinen keiner mieten will und diese Vereine sollen jetzt möglichst viel der Kosten tragen.

    Normalerweise würde man erst einmal nachdenken was man mir dem Stadion genau machen will, dann überlegen was dafür nötig ist und dann planen und bauen......

  • Normalerweise würde man erst einmal nachdenken was man mir dem Stadion genau machen will, dann überlegen was dafür nötig ist und dann planen und bauen......


    Das wusste man sogar. Bei der Machbarkeitsstudio für 28 Millionen gab es ja einen Plan (auch wenn der erst mal in die Realität hätte umgesetzt werden müssen). Danach hat man jedoch (auf dem Papier) immer weiter die Kosten gedrückt und die bekannte Lösung gewählt und den gleichen Anspruch behalten. Das funktioniert natürlich nicht.

  • Auf den Punkt gebracht zieht der FCS in Sachen Mietvertag nun die Daumenschrauben an! 8):thumbup:

    Viele Jahre konnte der Verein nix machen, außer gute Mine zum bösen Spiel. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, wo der Verein am "Drücker" ist. Man muß sich nicht alles von der Stadt gefallen lassen. Die ursprünglich für das Stadion errechnete Miete (damals für ein 20k Stadion!) von Profis in dieser Materie sollte sich die Stadt mal wieder vor Augen führen.


    Ich hoffe der Verein bleibt hart und zieht zur Not auch den unbequemen und von Fans sicherlich nicht geliebten Plan B durch, anstatt sich erpressen zu lassen. Der Verein kann im worst case ausweichen. Die Stadt hat im worst case keinen anderen Mieter der auch nur annähernd die Betriebskosten bezahlen kann. Das muß der Stadt bewußt werden! Die unnötigen Mehrkosten haben andere zu verantworten. Diese kann und sollte die Stadt mal zur Rechenschaft ziehen. Hier muß nach der beendigung des Bau´s mal eine Untersuchungs Kommission her. Zur Not müßen dann halt auch mal Köpfe (sprichwortlich) in den Ämtern rollen...

  • Das wird hinter der Fantribüne ganz schön eng! Schaut euch mal die neuesten Fotos von Bayernsepp an. Zwischen Servicegebäude und Hang sind maximal zwei Meter Platz (Foto 2). Ich nehme an, dass es auf der Seite zu ehemaligen F-Block ähnlich aussieht. Da ist Gedränge vorprogrammiert:/

  • Ich wollte zuerst schreiben das hinter der Fan doch bestimmt 6m Platz sind. Dann habe ich erst gesehen was ihr meint. Der "Durchgang" hinter der Fan in Richtung D+F ist tatsächlich nur knapp 1m. Die Frage ist ob das überhaupt offen bleibt oder mit einem Zaun Element geschlossen wird. Dann wäre es nämlich egal.


    Aber wenn man sich mal vorstellt das währende der Pause 1000 (der 4000 möglichen) gleichzeitig aufs WC müßen gibt es ein Platzproblem. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen wie da 500 Leute pro Seite in einer Schlange stehen sollen. Und alle müßen durchs Nadeloer in der mitte durch. Ihr habt recht, die hinteren Seiten hätte man größer machen müßen um einen weiteren Durchgang an der Seite zu ermöglichen. Es wäre auch einfach gewesen indem man halt den Bogen dort knapp 1m breiter gewählt hätte. Wäre kein Kostenmehraufwand gewesen. Jetzt ist "die Bier geschält"...


    PS: Das selbe Platzproblem gibt es aber auch auf der Haupt/Seite. Speziell beim hinteren Damen WC (die seite vom "F" aus) wurde der Platz mit den schrägen Zaunelementen deutlich begrenzt. 850 Fans sitzen da auf einer Seite. Die Haupt ist in der Regel meist gut ausgelastet. Gehen wir mal von 600 pro Seite aus und die Hälfte will in der Pause aufs WC oder was zu essen kaufen. Wo sollen da denn 300 Leute in der Schlange stehen?

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