23. Spieltag, 1. FC Saarbrücken - MSV Duisburg 4:1 (1:0)

  • Man muss halt auch sagen, dass es in den letzten 2 Wochen auf dem Rodenhof unendlich viel regnet, und das auch für einen rundum perfekten Rasen nicht einfach wegzustecken wäre


    Definitiv, es geht längst nicht mehr nur um die speziellen Probleme in Saarbrücken. Auch woanders fallen ja Spiele wegen Regen aus oder dürften eigentlich nicht ausgetragen werden.

  • Ich sehe es gar nicht so negativ, falls das Spiel ausfällt. Momentan haben wir doch relativ viele Verletzte, Zeit noch gesperrt und zudem nach dem heutigen Tag auch rund um die Mannschaft etwas Unruhe. Vielleicht sind die Rahmenbedingungen beim Nachholtermin besser.

  • Das ist aber alles spekulativ. Wer weiß, wie die Rahmenbedingungen dann sein werden. Kommen jetzt englische Wochen am laufenden Band weil Spiele abgesagt werden, steigt das Verletzungsrisiko ebenfalls wieder an.


    Das Spiel muss stattfinden. Vielleicht ist gerade JETZT sogar ein optimaler Zeitpunkt, denn jetzt, wo die Katze sogar offiziell aus dem Sack ist, gibt es keine Spekulationen oder Ausreden mehr. Es ist nun jeder in der Pflicht zu beweisen, dass er 100% gibt.


    Es ist nun klar, dass nichts mehr als der Klassenerhalt verlangt wird und keiner den Aufstieg. Auch weil sich das Thema Stadion nun wieder etwas am entspannen ist, könnte das auch in den Köpfen der Jungs für Erleichterung sorgen.

  • Ja, wie immer man kann es aus unterschiedlichen Blickrichtungen betrachten. Beides stimmt wohl.

    Nach Wetterbericht sollte es bis Montagabend nur noch relativ wenig regnen. Damit dürften die Chancen deutlich steigen, dass das Spiel stattfinden kann.


    Wir müssen es eh nehmen, wie es kommt.

  • Die große Frage dürfte auch lauten, wie kriegen die Jungs das auf dem Platz hin? Ist da eher eine Erleichterung zu spüren, da jetzt Klarheit bezüglich Kwasniok herrscht und sie spielen ganz locker und befreit auf..

    oder hat sie diese Nachricht so geschockt, dass nichts mehr geht und ein einziger Krampf stattfindet.


    Ich tippe auf die erste Option, denn alle Spieler müssen sich außerdem auch wieder neu beweisen. Der neue Trainer (wer auch immer es wird), schaut sich dieses Spiel bestimmt an.

  • Dass plötzlich gar nichts mehr geht, glaube ich nicht. Intern weiß man von LKs Plänen seit Dezember. Also noch schlechter als das teilweise dargebotene geht auch fast nicht mehr.


    Es gab ja nun immerhin schon einen leichten Aufwärtstrend (zumindest mal eine bockstarke 1. HZ in Halle). Auch die Tatsache, dass es im Lupa weitergeht und sich vlt. auch bald das Thema Rasenheizung und damit die Lizenzierungsproblemaktik für die kommende Saison erledigt haben könnte, sollte auch psychisch für etwas Erleichterung sorgen. Die Jungs sollten nun keine Ausreden mehr haben und wieder ihre 100% abrufen. Dann muss uns nicht bange sein.


    Am Montag gegen 20:50 Uhr dürften wir schlauer sein.

  • Wie könnte Duisburg spielen?

    Unter Torsten Lieberknecht spielten die Duisburger zu Saisonbeginn in einem 4-1-4-1-System. Unter Lettieri ist man von dieser Ausrichtung leicht abgegangen und hat sich auch zu einem 4-2-3-1-System gewandelt, teilweise auch mit Hang zu einem 4-4-2-System. Zuletzt gegen Lübeck wurde dann auch mit der Doppelspitze agiert. Ein neuer Trainer macht die Vorhersage schwieriger. Dotchev will nach eigener Aussage nicht zu viel ändern, trotzdem wird er seine Ideen einfließen lassen. Wird das System wieder angepasst? Und welche Spieler bekommen womöglich ihre Chance? Überraschungen sind einzukalkulieren. Im Tor der Duisburger ist wie in der Vorsaison Leo Weinkauf gesetzt, in der Regel ein sehr sicherer Rückhalt und seine Stellung nicht in Gefahr. Weinkauf (24) ist von Hannover 96 ausgeliehen und hat bisher alle Spiele bestritten. Sein Vertreter ist normal Steven Deana, der Schweizer ist ein erfahrener Mann. Als U23-Keeper hat man noch Jonas Brendieck (21) dabei, er stand zuletzt gegen Lübeck im Kader.


    Auf der rechten Abwehrseiten ist Sommerneuzugang Maximilian Sauer über den größten Teil der Saison die Stammkraft gewesen. Der 26-Jährige kam vor der Saison aus Fürth. Der zweitligaerfahrene Spieler stand in den letzten Wochen immer in der Startelf (Gelbsperre ausgenommen), teils jedoch auf einer anderen Position. Denn Joshua Bitter (24) hat seine Verletzung überwunden. Der letztjährige Stammspieler kam in den letzten sieben Spielen immer zum Einsatz, meist jedoch von der Bank. Er ist aber auch schon eine Option über 90 Minuten. Niko Bretschneider fehlt seit November als Alternative für die linke Außenbahn, mittlerweile soll er wieder im Training sein. Stammspieler war Bretschneider jedoch nicht. Diese Rolle übernimmt normal Arne Sicker. Er verpasst in dieser Saison eigentlich nur Spielminuten durch Sperren und war bereits in der Vorsaison die Stammkraft auf der linken Abwehrseite. Sauer ist hier wie gegen Zwickau die Option. Die Innenverteidigung muss den Ausfall von Stefan Velkov verkraften. Der Winterneuzugang hat alle drei Spiele seit seiner Verpflichtung über 90 Minuten absolviert, fehlt den Duisburgern nun jedoch verletzungsbedingt und Dotchev muss die Zentrale umbauen. Umso mehr sollte Dominik Schmidt gesetzt sein. Der Routinier hat seit dem 15.Spieltag nur ein Spiel verpasst (Gelbsperrre) und kann für Stabilität in der Abwehr sorgen. An seiner Seite dürfte wohl Vincent Gembalies (21) verteidigen. In den letzten beiden Spielen hatte er nur einen Kurzeinsatz, davor spielte er regelmäßig über 90 Minuten. Mit Tobias Fleckstein (zuletzt eher auf der Sechs eingesetzt) und Dominic Volkmer stehen zwei weitere Alternativen parat. Sie könnten vom Trainerwechsel profitieren und ihre Chance erhalten.


    Im defensiven Mittelfeld ist Wilson Kamavuaka mittlerweile eine feste Größe. Der Sommerneuzugang sind - sofern verfügbar - in den letzten Monaten immer über 90 Minuten auf dem Feld und hat sich im Vergleich zum Saisonbeginn längst stabilisiert. Der 30-Jährige ist als Abräumer vor der Abwehr wichtig. Sein Partner gegen Lübeck war Neuzugang Frey. Eine Besetzung die weiter Bestand haben sollte. Es ist eine gute Doppelsechs und Frey kann auch Offensive Impulse geben. Maximilian Jansen fehlte in diesem Jahr bisher komplett (Sehnenreizung) und auch Mirnes Pepic fehlt seit Monaten verletzungsbedingt. Durch die Ausfälle bekam zuvor auch Eigengewächs Darius Ghindovean seine Chance im defensiven Mittelfeld und auch Innenverteidiger Fleckstein hat einige Male auf der Position gespielt. Für die offensiven Außenbahnen hat man auch nach dem Abgang von Budimbu noch viele Möglichkeiten. Leroy Mickels stand die letzten beiden Spiele nicht mal im Kader, davor hat er im Sturm gespielt. Ein neuer Trainer könnte ihn jedoch wieder in die Spur bringen, dann kann er ein sehr interessanter Spieler sein. Eine Außenbahn gehört Ahmet Engin. Der 24-Jährige (letzte Saison mit 12 Scorerpunkten trotz einigen Ausfällen) ist mittlerweile wieder fit und hat in den letzten Wochen regelmäßig von Beginn an gespielt. Meist kommt er dabei über die rechte Seite. Er ist eine große Verstärkung für Duisburg, steht schon wieder bei sechs Scorerpunkten und ist mit all seinen Stärken eine Waffe für den MSV. Lucas Scepanik - zu Saisonbeginn gesetzt - steht ebenfalls wieder zur Verfügung und ist mindestens eine Option für den Spielverlauf. Die zweite Position ist normal für Moritz Stoppelkamp reserviert. Der Kapitän gab im Hinspiel gegen den FCS sein Comeback und hat seither fast immer von Beginn an gespielt. Auch mit seinen 34-Jahren bringt er noch viel Qualität mit. Er kann auch zentral agieren, dann sollte Federico Palacios seine Position auf Links einnehmen. David Tomic spielt in den Planungen bisher eigentlich keine Rolle.


    Im Angriff war der Ausfall von Top-Stürmer Vermeij (11 Scorerpunkte) ein schwerer Schlag. Auch sein Back-Up Ademi fehlte in diesem Jahr angeschlagen, mittlerweile ist er zumindest wieder im Training. Mangels Alternativen hat man sich zuletzt vermehrt mit Mittelfeldspielern beholfen. In den letzten Spielen tauchte so regelmäßig Leihgabe Palacios vorne drin auf. Auch Engin hat schon als Stürmer gespielt und Stoppelkamp hinter einer Spitze bleibt immer eine Idee. Im Angriff bekam zudem drei Mal der erst 17-Jährige Hettwer die Chance von Beginn an. Mit der Verpflichtung von Aziz Bouhaddouz ändert sich die Lage wieder. Der Routinier hat in Sandhausen voll trainiert und könnte schon am Montag von Beginn an spielen. Palacios oder Stoppelkamp könnten sich dann hinter ihn fallen lassen.




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  • Die Lage des FCS vor Duisburg


    Nachdem man beim FCS die letzte englische Woche mit einem Remis in Halle abgeschlossen hatte, blieb eine komplette Trainingswoche mit sechs spielfreien Tagen um sich auf die nächsten Spiele vorzubereiten. In dieser Drittligasaison gehört diese Situation zu einer Seltenheit. Zumal für den FCS eine weitere Woche ohne Spiel an einem Dienstag oder Mittwoch folgt und man erst Sonntags in Unterhaching zu Gast sein wird. Dies eröffnete die Möglichkeit tatsächlich auch mal wieder einige Inhalte zu trainieren. Am morgigen Sonntag steht nun noch das Abschlusstraining an, am Montag wird die Mannschaft dann noch ein Anschwitzen absolvieren.


    Für die Malstätter stehen wichtige Wochen an. Der Punkt in Halle hat den Club einen kleinen Schritt näher an den Klassenerhalt gebracht, der erhoffte Sieg ist jedoch ausgeblieben. Jetzt warten drei Heimspiele in kurzer Zeit und es wird höchste Zeit die Spiele wieder in die eigene Richtung zu lenken. Nach den Ergebnissen von Samstag hat man dazu die große Chance. Ein Sieg gegen den MSV würde den Vorsprung auf einen Abstiegsplatz auf 13 Punkte ausbauen und das Polster nach unten würde sich angenehm erhöhen. Bei einer Niederlage kommt der erste Abstiegsplatz (ohne den möglichen Punktabzug für den KFC Uerdingen) auf sieben Punkte heran. Auch für Duisburg ist Druck auf dem Kessel. Bei einem Sieg sind sie Punktgleich mit der Nichtabstiegszone, ansonsten doch wieder drei Punkte entfernt. In Rostock und in Halle waren es aus FCS-Sicht mal wieder Kleinigkeiten sowie Schwankungen in den eigenen Leistungen die mehr Punkte vermieden haben und ein ähnliches Muster kann man auch in den vorherigen Spielen ausmachen. Duisburg, Unterhaching und Zwickau sind alle hinter dem FCS platziert und mit vielen Punkten kann man das Polster nach unten weiter ausbauen. Mit weniger Punkten droht dagegen der Abstand nach unten zu sinken. Alles andere rund um den Verein - sei es das leidige Thema mit dem Stadion, sei es die Entwicklung in der Trainerfrage über den Sommer hinaus oder sei es die schwierigen Trainingsbedingungen im Winter - darf aus sportlicher Sicht keine Rolle spielen. Auch ein sicherlich schwierig zu bespielender Platz im Ludwigspark zählt hier dazu. Es gilt Chancen zu nutzen, Effizienter im eigenen Spiel zu sein, stabiler zu spielen und Gegentore zu vermeiden. Dann wird man sich auch wieder mit drei Punkten belohnen. Duisburg ist dabei wie jeder Gegner in der 3.Liga eine Herausforderung. Sie haben viele gute Spieler mit viel individueller Qualität in den eigenen Reihen und konnten im Winter auch noch mal mit guten Spielern nachlegen. Stoppelkamp, Engin, Frey, Palacio oder Bouhaddouz sind starke Spieler für die 3.Liga. Der letzte Heimsieg gegen den VfB Lübeck hat das angedeutet. Dazu kommt der Trainerwechsel. Eine solche Situation löst oftmals einen positiven Effekt aus. Trotzdem ist es der Tabellenvorletzte und diesen Platz nehmen sie nach 22 Spieltagen nicht umsonst ein. Man kann sie knacken und das gilt auch für die Malstätter. Eine stabile Defensive ist dafür wichtig. Seit Mitte November hat man nur einmal zu Null gespielt und stets zwei oder drei Tore in einem Spiel zu schießen funktioniert schlicht nicht.



    Personelle Situation

    Die personelle Situation hat sich beim FCS nicht verbessert. Im letzten Spiel gegen Halle musste man auf fünf Spieler verzichten und sie werden auch am Montag nicht dabei sein können. Torhüter Ramon Castellucci fehlt seit Ende November mit einem Wadenbeinbruch, Steven Zellner ist mit seiner Kreuzbandverletzung außen vor. Er hat unter der Woche völlig überraschend Lauftraining im Sportfeld betrieben. Inwiefern sich bei ihm die Tür für eine unverhofft schnelle Rückkehr (beispielsweise doch durch eine andere Diagnose am lädierten Knie) öffnet ist nicht bekannt. Kapitän Manuel Zeitz sitzt das zweite seiner drei Spiele Sperre ab. Mario Müller hatte es trotz seiner Einblutung im Sprunggelenk vor Halle probiert und sich dabei im Training einen Faserriss zugezogen. Auch er ist der erst mal Außen vor. Auf dem Weg zu einem Comeback ist indes Sebastian Bösel. Er hat in diesem Jahr durch einen Muskelfaserriss noch keine Rolle spielen können und befindet sich an der Schwelle zwischen individuellem und Mannschaftstraining. Zudem fällt auch Bjarne Thoelke aus. Er musste gegen Halle verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Die niederschmetternde Diagnose lautete Wadenbeinbruch und der Innenverteidiger wird für einige Zeit nicht zur Verfügung stehen. Rasim Bulic gehört seit Freitag wieder zum FCS-Kader. Er wird aber erst zu Wochenbeginn wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und ist für Montag keine Option.


    Alle anderen Spieler sind im Training unterwegs und sollten Lukas Kwasniok - ohne kurzfristige Ausfälle beim Abschlusstraining oder dem Anschwitzen am Montag - zur Verfügung stehen. Der Verein wird auf der Pressekonferenz am Sonntag (ab 12:30 Uhr, die Übertragung vom FCS-TV wird auch über unsere Homepage gezeigt) einen genauen Blick auf die personelle Situation werfen. Ohne weitere Ausfälle stehen dem FCS die beiden Torhüter und 17 Feldspieler zur Verfügung. Ein Akteur verpasst dann den Sprung in den Kader.



    Wie könnte der FCS beginnen?

    Die taktische Ausrichtung und der Torhüter sollte vor dem Spiel klar sein. Eine gravierende Abkehr vom 4-1-4-1-System wäre eine Überraschung, auch weil man damit das zentrale Mittelfeld schwächen würde. Im Tor unterdessen ist Daniel Batz gesetzt.


    Mit dem Ausfall von Bjarne Thoelke nehmen die Probleme in der Defensive weiter zu. Er hatte in Halle eine stabile Leistung gezeigt. Vier Defensivspieler fehlen, vier gelernte Abwehrspieler bleiben. Der Rest muss es richten. Auf der rechten Abwehrseite könnte wieder Fanol Perdedaj beginnen. Er hat in Halle sein Comeback gegeben und war gleich über 90 Minuten auf dem Feld. Auf der linken Abwehrseite spielte zuletzt Anthony Barylla. Er kann in der Defensive alle Positionen spielen und sollte die Rolle wieder einnehmen. Für die beiden Außenbahnen ist in erster Linie Jayson Breitenbach noch eine Alternative. Auch in der Innenverteidigung gibt es nur wenige Option. Man kann Barylla ins Zentrum ziehen und mit Perdedaj und Breitenbach (vielleicht Jänicke) außen beginnen. Ansonsten hat man in Boné Uaferro und Marin Sverko noch genau zwei Innenverteidiger. Uaferro wird wieder seine Chance bekommen und muss Stabilität bringen. Die Rückkehr von Sverko hatte in Halle schon massiv geholfen, er bringt einfach große Qualitäten mit. Problem: Perdedaj und Sverko kommen aus Verletzungen und sie jetzt stetig über 90 Minuten zu bringen ist es großes Risiko.


    Auch im defensiven Mittelfeld existieren durch den Ausfall von Manuel Zeitz nur wenige Optionen. Zuletzt hat Nachwuchstalent Luca Kerber einen soliden Auftritt in Halle gehabt und durfte dort über 90 Minuten spielen. Es war eine mutige Entscheidung von Lukas Kwasniok und Kerber hat sich erneut als ernstzunehmende Option präsentiert. Solange man Perdedaj auf der rechten Abwehrseite hält, sollte er auch am Montag wieder von Beginn an spielen. Froese als mögliche Option konnte sich zuletzt nicht nachhaltig empfehlen. Man wird dem 18-Jährigen weiterhin helfen müssen. Dafür ist ein erfahrener Spieler wie Tobias Jänicke prädestiniert. er hat diesen Part schon in Halle erledigt und kann immer wieder als zweiter Sechser neben Kerber rücken und ihm den Rücken freihalten. Als zweiter Achter ist Julian Günther-Schmidt erste Alternative. Er hat in Halle über eine Stunde auch ein gutes Spiel gehabt, hat viel für die Mannschaft gearbeitet und sein erstes Tor für den FCS wird ihm weiteren Auftrieb geben. Golley und Froese sind die Optionen.


    Die rechte Außenbahn ist das Gebiet von Nicklas Shipnoski. Er ist Top-Scorer des FCS, war auch gegen Halle wieder unmittelbar am Tor beteiligt und man kann auf seine Qualitäten nicht verzichten. Er ist ein Unterschiedsspieler. Die linke Seite bleibt ungleich schwerer. Zuletzt hat man hier mit Golley begonnen. Keine optimale Besetzung, aber eine Option die Kwasniok erneut ziehen könnte. Die Alternativen sind mit Gouras und Mendler zwei ähnliche Spielertypen. Auch Maurice Deville wird wieder mehr eine Rolle in den Überlegungen spielen. Er hatte gegen Rostock einen schwachen Auftritt, wurde aber auch nach seiner Verletzung komplett ins kalte Wasser geworfen. Er hatte nur eineinhalb Wochen Zeit um seinen Trainingsrückstand aufzuholen und eine Option für eine Einwechslung zu werden. Die vorderste Sturmspitze wird Sebastian Jacob einnehmen. Er führt die Mannschaft aktuell als Kapitän auf das Feld und mit den Ausfällen von Zellner und Zeitz muss die verbliebene Achse auf dem Feld bleiben. Auch hat er sich das nötige Vertrauen verdient um aus dem kleinen Leistungsloch zu kommen. Jacob kann mehr als er in den letzten Wochen auf den Platz bringen können. Alleine seine Arbeit für die Mannschaft ist aber quasi unverzichtbar.



    Mögliche Aufstellung

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    Ersatzbank

    Jannik Theißen (ETW)
    Jayson Breitenbach
    Kianz FroeseMarkus Mendler
    Minos GourasLukas Schleimer
    Maurice Deville



    Die U23-Regel ist mit Kerber, Shipnoski, Theißen, Gouras und Breitenbach mehr als ausreichend besetzt, auch Lukas Schleimer kann noch dazu stoßen. Deville, Vunguidica und Schleimer sollten aber auch die erste Option für die Tribüne darstellen. Man hat mit der Bank die ein oder andere Option um zu reagieren. Der Kader ist mit den Ausfällen jedoch ausgedünnt und es kann schon einen qualitativen Unterschied von der Bank geben.



    Nicht im Kader

    Sebastian BöselFaserriss
    Ramon CastellucciWadenbeinbruch
    Manuel ZeitzRot-Sperre
    Steven ZellnerTeilriss des Kreuzbandes
    Rasim BulicNicht berücksichtigt
    José VunguidicaNicht berücksichtigt
    Mario MüllerEinblutung im Sprunggelenk, Faserriss
    Bjarne ThoelkeWadenbeinbruch
  • Wäre für Jänicke auf RV, Perdedaj auf die 6 und Froese auf die Jänicke Position.

    Kerber macht das relativ solide und hoffentlich bekommt er noch oft seine Chance um sich zu beweisen, aber in diesem Spiel ist Kampf Trumpf und ein robuster Perdedaj mit Übersicht würde mir auf der 6 wesentlich besser gefallen.

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