28. Spieltag, Dynamo Dresden - 1. FC Saarbrücken 1:1 (0:0)

  • Aber ob das Sinn macht, da ja die Saison eh gelaufen scheint ist fraglich. Eigentlich sollte LK die Runde fertig spielen, anstellen kann er ja nichts mehr denke ich

    Oha, es sind noch 11 Spiele zu absolvieren. Das sind 33 Punkte. Manch ein Verein wäre froh, er hätte bereits so viele Punkte bis jetzt eingefahren.


    Mit der Leistung vom Uerdingen- und Zwickau Spiel wird es schwer werden, noch einige Spiele zu gewinnen. Selbst Rang 4 (DFB-Pokal) ist dann nicht mehr realistisch. Sollte die Mannschaft auch nach Rückkehr von Shipnoski und/oder Bösel nicht mehr zustande bringen als zuletzt, dann könnte auch Luginger für den Rest der Spiele übernehmen. Als amtierender Sportdirektor/Coach wäre er dann noch enger an den Spielern dran und viel besser in der Lage zu beurteilen, mit welchen Spielern eine Vertragsverlängerung Sinn macht.

  • Bilanz gegen Dynamo Dresden


    Gesamt

    09 Spiele - 03 Siege - 02 Unentschieden - 04 Niederlagen - 12:13-Tore


    Heim

    05 Spiele - 03 Siege - 01 Unentschieden - 01 Niederlagen - 11:06-Tore


    Auswärts

    04 Spiele - 00 Siege - 01 Unentschieden - 03 Niederlagen - 01:07-Tore



    Überblick

    07.11.20: FCS - Dynamo Dresden 2:1 (1:1) (Jacob, Shipnoski) ZS: 0

    11.02.11: FCS - Dynamo Dresden 3:2 (1:0) (Mann, Zimmermann, Sieger) ZS: 5.898

    20.08.10: Dynamo Dresden - FCS 3:0 (1:0) ZS: 17.349

    23.04.06: Dynamo Dresden - FCS 2:0 (1:0) ZS: 20.007

    14.12.05: FCS - Dynamo Dresden 5:1 (3:1) (2x Amri, 2x Örtülü, Bencik) ZS: 6.200

    11.03.05: FCS - Dynamo Dresden 0:1 (0:1) ZS: 7.000

    17.10.04: Dynamo Dresden - FCS 2:1 (2:1) (Hagner) ZS: 16.998

    10.04.93: Dynamo Dresden - FCS 0:0 ZS: 16.500

    25.09.92: FCS - Dynamo Dresden 1:1 (0:1) (Kostner) ZS: 20.000

  • Wie könnte Dynamo spielen?


    Dynamo Dresden ist unter Trainer Kauczinski mit einem 4-2-3-1-System in die Saison gestartet. Das System hat nicht wirklich gegriffen und man ist seit einigen Monaten auf ein 3-5-2-System umgeschwenkt und hat damit den Umschwung in der Saison geschafft. Es ist der stärkste Kader dieser Liga und stellt mit der individuellen Qualität selbst andere Spitzenteams wie Ingolstadt klar in den Schatten. Auch verfügt man über eine klare Struktur. Aus den hochkarätigen Neuzugängen und den gebliebenen Spieler der letzten Saison (wie Torhüter Broll) hat man einen starken Stamm aus gestandenen Spielern gebildet. Um diesen Stamm kommen noch Spieler wie Daferner, wie Kade oder wie Meier. Abgerundet wird der Kader mit einigen ganz jungen Talenten und auch diese Spieler (wie Königsdörffer oder Ehlers) sind voll eingeschlagen. Man ist so in der Lage auch Ausfälle zu kompensieren. Im Tor ist Kevin Broll der konstante Punkt der Dresdner Defensive. Er war schon letzte Saison der Stammtorwart in Dresden und ist nach dem Abstieg geblieben. Er bringt eine hohe Qualität mit, ist einer der besten Keeper in der Liga und hat in der Saison alle Spiele bestritten. Die klare Nummer 2 ist Patrick Wiegers (30).


    In der Innenverteidigung sind die hochkarätigen Neuzugänge Sebastian Mai und Tim Knipping gesetzt. Mai wurde - als gebürtiger Dresdner - sofort zum Kapitän bestimmt. Durch Verletzungen und Sperren hat er schon einige Spiele verpasst, zuletzt spielte er wieder zwei Mal über 90 Minuten. Beide Male hat er den zentralen Part in der Innenverteidigung gespielt. Der ehemalige FCS-Spieler Knipping ist unangefochtener Stammspieler und hat nur zwei Mal (wegen Sperren) nicht gespielt Sie sind zwei erfahrene und starke Innenverteidiger und bei offensiven Standards sind beide Akteure gefährlich. Dazu bringen sie im Aufbauspiel viel Spielstärke mit. Den dritten Part hat sich seit Dezember der junge Ehlers (20) gesichert. Er hat die letzten fünf Spiele jeweils über 90 Minuten bestritten. Großer (19) ist eine junge Option (vier Kurzeinsätze). Erste Alternative ist jedoch Winterneuzugang Leroy Kwadwo. Die letzten zwei Spiele saß er ohne Spielminute auf der Bank, zuvor spielte er fünf Mal über 90 Minuten.


    Vor den drei Abwehrspielern agiert eine Doppelsechs. Routinier Marco Hartmann (32) ist auf dem Weg zu seinem Comeback und war zuletzt keine Option. Mit Yannick Stark fehlte auch der zweite Routinier verletzungsbedingt, er kehrte gegen Ingolstadt in den Kader zurück und wurde in Meppen erstmalig eingewechselt. In den letzten Wochen spielten so vornehmlich Julius Kade und Paul Will auf der Sechs. Der 21-Jährige Kader nimmt dann den offensiveren Part ein. Die letzten sieben Spiele stand er jeweils in der Startelf. Fünf Mal in Folge war Paul Will sein Partner. Er ist ein lauf- und zweikampfstarker Mittelfeldspieler. Mit den beiden jüngeren Spielern hat sich Dynamo in einen echten Lauf gespielt.


    Den rechten Außenspieler nimmt Ransford Königsdörffer ein. Der 19-Jährige ist vielleicht die Entdeckung der Saison und bringt es in seinem ersten Aktivenjahr schon auf 24 Einsätze. Meist ist er Stammspieler. Er ist ein unbekümmerter, technisch starker Spieler mit viel Tempo auf der Außenbahn. Ein echter Unruheherd. Er passt in diese Mannschaft rein die Fußball spielen möchte und die Spielertypen dafür besitzt. Diese offensiveren Eigenschaften bringt er auch im neuen System mit. In Anbetracht der schwerwiegenden Verletzung von Rechtsverteidiger Becker (Kreuzbandriss) und Ergänzungsspieler Max Kulke (letzter Einsatz im Oktober, seit einigen Spiele nicht mehr im Kader) hat man im Winter mit Niklas Kreuzer nachgelegt. Er hat Königsdörffer zwei Mal vertreten. Auf der linken Seite hat sich mit Jonathan Meier (21) ebenfalls ein junger Spieler durchgesetzt. Der erfahrene Chris Löwe fehlt seit Monaten verletzt und Meier stand seither immer in der Startelf und bis zum Spiel gegen Meppen auch immer über 90 Minuten. Fünf Torvorlagen sprechen auch für seinen Offensivgeist. Die Alternative dürfte Kwadwo sein. Andere starke Flügelspieler wie Panagiotis Vlachodimos oder Agyemang Diawusie spielen seit Wochen keine Rolle mehr.


    Im offensiven Mittelfeld fehlt Patrick Weihrauch in diesem Jahr komplett, auch diesen Ausfall kann der Kader jedoch verkraften. So sitzt Leihgabe Marvin Stefaniak seit Wochen mehr auf der Bank und kam in den letzten sechs Spielen nur zu drei Kurzeinsätzen. Bei allen anderen Drittligisten wäre er wohl gesetzter Stammspieler. Den Part hinter den Spitzen nimmt längst Winterneuzugang Heinz Mörschel ein. Der 23-Jährige ist sehr torgefährlich (insgesamt acht Tore, davon vier für Dresden) und hat sich schnell zu einem Fixpunkt im Dresdner Spiel entwickelt.


    Auch im Angriff hat man viel Auswahl. Über die Saison weg ist Christoph Daferner am ehesten der gesetzte Mann und steht schon bei zehn Saisontoren und sieben Torvorlagen. Er hat zuletzt Anfang Januar nicht von Beginn an gespielt und befindet sich in einer blendenden Verfassung. Gegen Meppen war Philipp Hosiner sein Partner. Der 31-Jährige steht auch schon bei 16 Scorerpunkten (9 Tore). Er teilt sich die Einsätze etwas mit Sohm auf und kommt immer wieder mal auch von der Bank ins Spiel. Dazu kommt noch der angesprochene Pascal Sohm. Er hat seine Torgefährlichkeit in der 3.Liga schon früher unter Beweis gestellt und ist nach einer Verletzung zu Saisonbeginn mittlerweile in Dresden angekommen und teilweise auch schon über 90 Minuten gespielt. Zuletzt gegen Meppen kam er von der Bank.



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  • Antwort zu Kommentar MaHa67: So lange die Mannschaft ihre Leistung bringt, gerade da liegt ja schon die Antwort drin. Die Mannschaft bringt eben das Leistungsvermögen nicht mehr auf den Platz und schon schon gar nicht über die jeweilige Spielzeit (90+). Luginger könnte dann auch in der täglichen Arbeit mit der Truppe sehen, wer für die neue Runde bleiben kann oder gehen soll, Vertrag hin oder her.

  • 44 Punkte nach 27 Spielen, 14 Punkte aus den letzten sieben Spielen. Keine Leistung sieht irgendwie anders aus. Schwächere Spiele und Niederlagen gehören dazu, denn man hat nicht den Kader der Spitzenmannschaften. Die Gegner und ihre jeweilige Qualität ernst nehmen, den eigenen Kader mitsamt seinen Möglichkeiten vernünftig einordnen und die eigenen Erwartungen anpassen. Vor der Saison hätte jeder 44 Punkte aus 27 Spielen geholt. Vor dem Spiel gegen Unterhaching hätte ich diese Punktzahl aber gleich mal doppelt unterschrieben. In dieser 3.Liga sind Schwankungen völlig normal. Aber klar. Wenn man völlig überzogene Erwartungen stellt ist man leicht auch mit dieser starken Saison unzufrieden.

  • Das sieht er jeden Tag im Training wenn er will, Kwasniok hat mit der Mannschaft die Liga gehalten, jetzt soll er sie auch zu Ende spielen. Das bringt die Mannschaft auch wieder auf den Boden zurück und macht es dem Nachfolger auch leichter zu übernehmen.

  • Hier darf ein Trainer mit seinen Jungs Spiele in Serie gewinnen mit einem Top Tabellenstand da stehen, doch wehe das Team vergeigt ein Spiel. Danach drehen einige gleich aber auch so heftig am Rad das man meint die haben einen an der Waffel oder sind vom Umfeld FCK..?

  • LK nach Dresden zu beurlauben und Luginger soll bis Saisonende übernehmen.

    Luginger soll seine Zeit lieber damit verbringen, wichtige Verträge zu verlängern und die kommende Saison zu planen. Bei uns geht realistischerweise sowohl nach oben als auch nach unten nicht mehr viel. Was außer unnötiger Unruhe, schlimmstenfalls sogar der Gefährdung der nächsten Saison, würde so etwas also bringen? Selbst aus der Perspektive eines absoluten Kwasniok-Hassers sollte diese Forderung in meinen Augen keinen Sinn ergeben.


    Edit: Und das ganz davon abgesehen, dass wir als Aufsteiger immer noch einen hervorragenden 4. Platz belegen. Ich kann vieles verstehen, was man an LK nicht mag. Aber viele hier müssen echt mal die Nerven behalten was ihn angeht.

  • Verstehe jetzt auch nicht den Sinn darin LK gegen Luginger auszutauschen :/

    Saisonziel erreicht , das ist nunmal Fakt.


    Man sollte Mannschaft und Trainer die Saison in Ruhe zu Ende spielen lassen.


    Sicherlich trägt LK aktuell ein bisschen dazu bei, dass die Erwartungen wieder steigen.

    Wenn er immer von internen Zielen spricht geht das Umfeld vom Aufstieg aus.^^

  • Bei uns geht zu allermindest mal noch insofern was weil wir unsern aktuellen Tabellenplatz verteidigen koennen. Damit waeren wir fuer den Pokal qualifiziert. Das finde ich eigentlich auch ein durchaus wichtiges Ziel.

    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."


    Evelyn Beatrice Hall

  • Hier darf ein Trainer mit seinen Jungs Spiele in Serie gewinnen mit einem Top Tabellenstand da stehen, doch wehe das Team vergeigt ein Spiel. Danach drehen einige gleich aber auch so heftig am Rad das man meint die haben einen an der Waffel oder sind vom Umfeld FCK..?

    Oder das sind diejenigen die ins Stadion gehen und auf den Rängen stehen oder sitzen und von der ersten Sekunde bis zur letzten nur am rumnörgeln sind.Keine Ahnung warum diese für mich keine Fans,überhaupt ins Stadion gehen oder sich Fans nennen,denn zum Fussball gehören verlorene Spiele dazu.Jetzt schon zu wissen die Klasse gehalten zu haben ist ein Grund zu feiern und sehr sehr stolz auf die Mannschaft zu srin.

  • Die Lage des FCS vor Dresden


    Der Rückschlag am Mittwoch war schmerzhaft. Man hat sich im Heimspiel gegen Zwickau mehr oder weniger selbst geschlagen und einfach zu viele leichte Fehler im eigenen Spiel gehabt. Man schenkt beide Tore her, hatte nicht bei allen Schiedsrichterentscheidungen Glück und man war längst nicht so effektiv wie noch gegen Duisburg. Zumal man auch nicht sein bestes Spiel zeigte und lange Zeit nur wenige Mittel gegen die kompakte Defensive der Zwickauer fand. In dieser Kombination ist es für den FC eine schwierige Aufgabe in der 3.Liga Spiele zu gewinnen und so gab es nach einigen Spielen noch mal eine Niederlage. Rückschläge waren auch nach den vier Siegen in Serie zu erwarten und nun geht der Blick auf die nächsten Aufgaben. Es sind noch elf Spiele und man hat weiterhin sein Saisonziel realistisch schon erreicht und kann nun in der verbliebenen Saison ohne Druck nach höheren Zielen jagen. Diese Ziele (eine bestmögliche Saison zu spielen, vielleicht auch den vierten Platz zu holen) gibt es und man will wieder Spiele gewinnen. Auch bei Rückschlagen muss man sich die Saison und den Stand vor Augen führen. Natürlich wurde nach den Siegen noch mal von einem Durchmarsch geträumt, es ist und bleibt jedoch nur eine Außenseiterchance.


    Das morgige Spiel stellt in dieser Hinsicht keine Ausnahme dar. Auch bei Dynamo Dresden will man gewinnen. Die Aufgabe ist selbstredend bockschwer und man ist der klare Außenseiter beim besten Kader dieser Liga. So war es im Hinspiel auch und wieder muss der FCS an sein Limit kommen, muss den Spitzenreiter stressen und dann selbst seine Chance suchen. Dafür darf man seinen Spielplan nicht aufgeben. Wir wollen Phasen mit dem Ball haben, wir wollen Ballbesitz und wir wollen auch Dominanz ausstrahlen. Es wird gegen solche Gegner eher nicht über 90 Minuten funktionieren, aber man kann es tun. Selbstredend darf man keine Gegentore schenken und selbstredend wird es einen guten Tag brauchen. Es ist ne tolle Chance sich mit solchen Gegnern messen zu dürfen.


    Viel Zeit bleibt jedenfalls zwischen Zwickau und Dresden nicht. Es sind nur zwei spielfreie Tage und die zweite englische Woche in Serie geht zu Ende. Es gilt noch mal alle Reserven zu nutzen und danach hat man dann zumindest vier spielfreie Tage bis zum Heimspiel gegen Viktoria Köln und man möchte vor der dann anstehenden Länderspielphase über 46 Punkten liegen. Der FCS nutzt die beiden Tage für Regeneration und fliegt heute nach dem Abschlusstraining nach Dresden.



    Personelle Situation

    Der verfügbare Kader für Samstag wird nicht größer. Bjarne Thoelke fehlt der Mannschaft mit seinem Wadenbeinbruch schon seit über einem Monat und wird auch noch einige Wochen fehlen. Nach Möglichkeit könnte er im Saisonendspurt noch mal eine Rolle spielen. Wie zuletzt fehlen dem FCS auch Sebastian Bösel (Muskelfaserriss, Timm Golley (Patellasehnenreizung) und José Pierre Vunguidica (Adduktorenzerrung). Der fünfte definitive Ausfall ist Boné Uaferro. Der Innenverteidiger sah gegen Zwickau die Ampelkarte und muss gesperrt zusehen. Der sechste mögliche Ausfall ist wieder Nicklas Shipnoski. Beim Top-Scorer hatte der FCS immer eine Rückkehr gegen Dresden im Kopf. Wie weit der Spieler tatsächlich ist und ob dieser Zeitplan gehalten werden kann ist nicht bekannt. Dies gilt auch für mögliche weitere angeschlagene Spieler aus dem Spiel gegen Zwickau. Ohne solche Ausfälle (aber auch ohne Shipnoski) stehen Lukas Kwasniok noch 17 Feldspieler und drei Torhüter zur Verfügung. Nur ein Feldspieler (Bulic?) steht dann nicht im Kader. Für 12:15 Uhr ist eine Pressekonferenz angekündigt.



    Wie könnte der FCS spielen?

    Zwischen den Pfosten ist Torhüter Daniel Batz der gesetzt Mann. In der Abwehrkette muss der FCS durch die Sperre von Uaferro zwingend etwas verändern. Es ist ein schmerzhafter Ausfall, denn Uaferro zeigte sich in den letzten beiden Spielen sehr stark. Es stehen allerdings ausreichend Optionen zur Verfügung um den Platz neben Abwehrchef Steven Zellner zu besetzen. Zellner hat bisher jede Minute in den letzten fünf Spielen absolviert und bleibt ein Spieler aus der Achse. Klar ist: Seine Fehlerquote - wie am Mittwoch beim 1:0 - in den letzten Spielen war höher als normal und womöglich wirkt sich sein Ausfall noch aus. Er wandelt im Aufbauspiel stets an der Grenze und eröffnet dem FC damit Möglichkeiten. Die Fehler gilt es wieder zu nominieren, er bleibt der wichtigste Defensivspieler. Daneben könnte Marin Sverko spielen. Auch ihm merkte man gegen Zwickau fehlende Spielpraxis und ständige Verletzungsprobleme an. Dies kann man nur durch Spielpraxis ausgleichen, sofern Sverko körperlich schon wieder fit ist für zwei Mal 90 Minuten innerhalb von vier Tagen. Als Alternativen stehen noch Barylla und Zeitz zur Verfügung. Als ein Außenverteidiger kann dann wieder Jayson Breitenbach agieren. Er hat nun zwei Spiele in Serie nicht zu lange gespielt und ist ein frischer Spieler. Nach starken Wochen hat er sich nun auch das Vertrauen als Außenverteidiger verdient. Auf der anderen Seite dürfte Dauerbrenner Anthony Barylla die besten Karten haben. Auf ihn verzichtet man - wie auf Zellner - nur sehr ungerne. Geht Barylla ins Zentrum, so bleibt für Außen ein Spieler wie Fanol Perdedaj.


    Im Mittelfeld sollte Manuel Zeitz den zentralen Part vor der Abwehr einnehmen. Auch der Kapitän hatte schon seine Pause und es wird einen guten und laufstarken Abräumer brauchen. Die zweite Position ging zuletzt immer an Luca Kerber, der mittlerweile 19-Jährige hat es auch gegen Zwickau wieder gut gelöst und sich gegen Dresden im Mittelfeld beweisen zu dürfen wäre der nächste Prüfstein für den Nachwuchsspieler. Die vielen Spiele in Serie haben ihn geschlaucht, so könnte auch eine Pause ins Haus stehen. Fanol Perdedaj ist die Alternative, zumal er gegen Zwickau nicht gespielt hat. Die dritte Position gehört zu Julian Günther-Schmidt. Er konnte gegen Zwickau nicht an seine vorherigen Auftritte anknüpfen, schlechtere Tage gehören aber einfach dazu und er ist schnell zu einem Leistungsträger für die Mannschaft geworden. Neben viel Laufarbeit bleibt er auch torgefährlich und leitet viele offensive Aktionen ein. Auch in den letzten Spielen hat er selten ganz vorne drin gespielt. Ein Spieler wie Kianz Froese bleibt die Alternative.


    Die Offensive ergibt sich aus der körperlichen Verfassung der Top-Spieler. Selbst wenn Nicklas Shipnoski planmäßig zur Verfügung stehen sollte, so wird er kaum eine Option für die Startelf sein. Sebastian Jacob hat gegen Zwickau über 25 Minuten sein Comeback gegeben. Spielt sein Körper mit, so wird er wohl direkt in die Startelf rücken. Selbst wenn er dann nach 60 oder 70 Minuten ausgewechselt werden muss. Die letzten Spiele haben gezeigt, wie sehr die gleichzeitigen Ausfälle von Shipnoski und Jacob den FCS treffen und beide Spieler gemeinsam kann der FC nicht mehr gleichwertig ersetzen. Sollte Jacob doch erst von der Bank kommen, so könnte Minos Gouras wieder ganz nach vorne setzen. Dann müsste der FCS aber sein System anpassen. Ansonsten kann Gouras auf die linke Seite gehen und dort seine Stärken und seinen Zug zum Tor einbringen. Man hätte sicher gerne mehr in der Offensive rotiert und die fehlende Frische ist offenkundig. Große Alternativen gibt der Kader jedoch aktuell nicht her. Gegen Zwickau hat man es mit Müller probiert, doch er hatte einen schwachen Tag. Alle anderen (Mendler, Schleimer, Deville) wären eine Überraschung, konnten sie sich doch zuletzt nicht in Szene setzen.



    Mögliche Aufstellung

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    Ersatzbank

    Jannik Theißen (ETW)
    Luca Kerber
    Mario MüllerKianz Froese
    Lukas SchleimerMarkus Mendler
    Maurice Deville



    Nicht im Kader

    Ramon Castellucci
    Nicht Berücksichtigt
    Rasim Bulic
    Nicht Berücksichtigt
    Boné Uaferro
    Gesperrt
    José Pierre Vunguidica
    Verletzt
    Timm GolleyPatellasehnenreizung
    Nicklas ShipnoskiZerrung
    Sebastian BöselMuskelfaserriss
    Bjarne ThoelkeWadenbeinbruch
  • Was Kwasniok aus der Truppe rausholt, ist absolut klasse. Am Ende der Saison geht er leider, aber ihn vorher freizustellen wäre ein Schlag ins Gesicht sowohl für ihn als auch für die ganze Mannschaft. Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, wie man so etwas fordern kann. Wir spielen eine überragende Saison!

    Wir sind nunmal nicht mehr in der Regionalliga, in der man so gut wie jeden Gegner über 90 Minuten dominiert, sondern spielen 3. Liga und auf dem Papier ist die Mehrheit der Mannschaften dort besser als wir besetzt, das scheinen einige aber zu vergessen.


  • FCS-FB

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