29. Spieltag, 1. FC Saarbrücken - SV Meppen 1:0 (0:0)

  • FCS-Trainer Koschniat warnt vor dem SV Meppen: „Diese Mannschaft hat Blut geleckt“


    Zitat

    Doch die Partie im Olympiastadion brachte für den Kampf um Relegationsplatz drei nicht nur Rückenwind. Julian Günther-Schmidt, in den vergangenen Wochen in herausragender Form, handelte sich die 5. Gelbe Karte ein und wird ebenso fehlen wie Jalen Hawkins (Muskelfaserriss). „Günni können wir versuchen durch Tobias Jänicke zu ersetzen, der in vielen Spielen schon diese Position gespielt hat“, erklärte Koschinat, „wenn wir viel Geschwindigkeit auf den Platz bringen wollen, wären Minos Gouras und Justin Steinkötter Kandidaten.“

  • Die Lage des FCS vor Türkgücü


    Mit dem 5:1-Auswärtssieg bei Türkgücü München beendete der FCS am Montag die Phase mit zwei Spielen ohne eigenes Tor und ohne Sieg. Für die Moral der Malstätter war der Sieg - unabhängig aller anderen Faktoren - eine positive Geschichte. Sowohl der Sieg an sich als auch die Höhe des Erfolges muss realistisch eingeordnet werden, die Münchner haben nach dem Doppelschlag zu Beginn der zweiten Hälfte nicht mehr viel Gegenwehr geleistet. Am Sonntag erwartet ein anderer Gegner den FCS. Meppen hat auch seine Probleme, gerade in Sachen Ergebnissen läuft es in diesem Jahr noch nicht rund. Aber die Mannschaft hat deutlich weniger Nackenschläge als Türkgücü, geht auch eher als Außenseiter ins Spiel und kann mit einem Auswärtssieg den negativen Trend noch mal abändern. Es wird ein hochmotivierter Gegner sein und wie unangenehm Spiele gegen Meppen sein können, ist aus der Hinrunde hinlänglich bekannt. Mit Sukuta-Pasu hat man einen bulligen Stürmer, mit Spielern wie Faßbender bringt man auf der Außenbahn eine große Geschwindigkeit mit und Luca Tankulic als Spielmacher ist die absolut zentrale Figur im Meppener Spiel, ein Unterschiedsspieler in der Liga. Auf mehr Qualität und mehr Gegenwehr muss die Koschinat-Elf eingestellt sein. Dazu wird es ein gänzlich anderes Spiel. Meppen wird kaum so viele Räume lassen wie noch München, wird viel mehr Wert auf eine stabile Defensive legen und eher wie Viktoria Köln gegen den Ball arbeiten. Da braucht der FCS dieses Mal mehr Lösungen. Aber auch einen besseren Spielverlauf. In München ist man einmal mehr früh in Rückstand geraten. Woche für Woche bleibt es eine Aufgabe, diese Schwäche abzustellen. Hinten die Null halten und selbst in Führung gehen ließe Spielverläufe angenehmer werden. Die 3.Liga produziert unheimlich viele enge Spiele und diese Kleinigkeiten können den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage machen. Ohne Diskussion ist der Heimsieg das Ziel für den Sonntag und auch der zur Verfügung stehende Kader kann ein Heimspiel gegen Meppen gewinnen.




    Individualisierung im Trainingsbetrieb

    Spiele am Samstag sind für den FCS in der aktuellen Saisonphase die große Ausnahme und der Wochenrhythmus der Trainingssteuerung muss stetig angepasst werden. Fünf spielfreie Tage liegen zwischen München und Meppen, auch mit Blick auf Braunschweig wird es wieder eine um einen Tag verkürzte Vorbereitungszeit geben. Erst danach wartet unmittelbar vor der Länderspielpause mal wieder eine ganz normale Trainingswoche. Dienstagnacht ist man wieder in Saarbrücken gewesen, den Tag nutzte man anschließend zur Pflege. Von Mittwoch bis Sonntag wird je einmal trainiert, das Abschlusstraining am Samstag ist für 10:30 Uhr angesetzt. Angesichts der zahlreichen personellen Fragezeichen wurde unter der Woche wieder stark individualisiert trainiert.



    Leihgabe Korzuschek sammelt Spielpraxis

    Seit rund zwei Monaten ist Tim Korzuschek (Vertrag bis 2023) an Alemannia Aachen ausgeliehen. Beim West-Regionalligisten erwischte der Flügelspieler einen denkbar schlechten Start. Die erste Phase der Wintervorbereitung fehlte er durch eine Coronainfektion, auch Oberschenkelprobleme machten ihm Anfang Februar zu schaffen. Der 23-Jährige wurde in allen fünf Pflichtspielen des Jahres eingesetzt, zuletzt stand er zwei Mal in der Startelf von Trainer Fuat Kilic.



    280.Ligaspiel von Manuel Zeitz

    Zum insgesamt 280.Mal kann Manuel Zeitz am Sonntag in einem Ligaspiel für den FCS auflaufen. Mit dieser Anzahl würde er die Vereinslegende Herbert Martin (279) in der ewigen Statistik überholen. Anschließend liegt der Zeitzer auf dem alleinigen fünften Rang der Vereinsgeschichte seit 1945. Der vierte Platz ist nicht so weit entfernt. Hans-Dieter Diehl bringt es auf 283 Spiele. Auch könnte er am Sonntag das 138.Ligaheimspiel für den FCS bestreiten.



    Die nächste Sperre muss abgesessen werden

    Zum dritten Mal innerhalb der letzten vier Begegnungen muss der FCS am Wochenende auf einen gesperrten Spieler verzichten. Julian Günther-Schmidt sah in München seine fünfte gelbe Karte und muss am Sonntag auf die Tribüne. Die Sperre gegen den Offensivspieler trifft den FCS hart. Zudem droht drei weiteren Akteuren eine Sperre. Tobias Jänicke, Adriano Grimaldi und Minos Gouras haben in der bisherigen Saison jeweils vier gelbe Karten gesehen und müssten bei einer weiteren Verwarnung ein Spiel auf der Tribüne verbringen. Drei Mal verwarnt wurden Daniel Batz und Mario Müller.




    Wieder mit dem "letzten Aufgebot"?

    Eine entspannte Personalsituation kennt der FCS im Jahr 2022 nicht. Spiel für Spiel fallen nicht nur wichtige Spieler aus, auch muss Woche für Woche an einem wettbewerbsfähigen Kader gebastelt werden und Spieler mit Trainingsrückstand müssen in die Breschen springen. Das Heimspiel gegen Meppen bildet keine Ausnahme. Neben dem gesperrten Julian Günther-Schmidt fehlt auch Jalen Hawkins. Der Winterneuzugang zog sich in München einen Muskelfaserriss im hinteren Oberschenkel zu und wird mindestens bis zur Länderspielpause nicht zur Verfügung stehen. Auch Adriano Grimaldi und Luca Kerber stehen am Wochenende noch nicht wieder zur Verfügung. Grimaldi ist am Mittwoch wieder in leichtes Lauftraining eingestiegen und konnte das Programm bisher absolvieren. An Mannschaftstraining und einen Einsatz im Wettbewerb ist beim Angreifer noch nicht zu denken. Mit Wadenzerrung und Entzündung der Achillessehne fehlt Grimaldi mittlerweile seit fünf Wochen. Kerber ist immerhin wieder im dosierten Mannschaftstraining, am Wochenende aber ebenso keine Option. Auch der Sechser wird bereits seit fünf Wochen schmerzlich vermisst. Marcel Johnen trainiert nach seiner Kehlkopfentzündung noch nicht wieder und steht am Wochenende auch nicht zur Verfügung.

  • Positiv: Dominik Ernst kehrt nach abgesessener Gelbsperre in den Kader zurück. Die zwei Wochen ohne Spiel sollten dem Spieler nach der Corona-Infektion geholfen haben, um den körperlichen Rückstand zu egalisieren. Zusätzlich hat man noch mehrere Fragezeichen. Daniel Batz und Mario Müller wurden in der Vorwoche positiv auf das Coronavirus getestet. Seit Donnerstag sind sie freigetestet und können wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. Der körperliche Zustand bleibt offen und der Verein will die verbliebene Trainingseinheit abwarten. Wieder als Option gesehen wird Steven Zellner. Gegen Türkgücü verzichtete man aufgrund anhaltender Rückenprobleme auf den Abwehrchef. Laut Trainer Koschinat hätte er im Notfall spielen können. Die Trainingswoche hat "Zelle" nun vollständig absolviert. Ohne kurzfristige Ausfälle werden Uwe Koschinat damit 17 Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung stehen.



    Wie könnte der FCS beginnen?


    Durch die Ausfälle ergeben sich zwangsläufig Änderungen in der Aufstellung des FCS, dieses Mal wird man in der Offensive reagieren müssen. Aber auch in der Defensive sind mal wieder Veränderungen zu erwarten. Die erste Möglichkeit ergibt sich im Tor. Jonas Hupe erlebte in München eine schwierige erste Hälfte, konnte sich dann im zweiten Abschnitt mehr Sicherheit holen. Mit der Rückkehr von Daniel Batz wird er wieder auf die Bank rutschen und Platz für die etatmäßige Nummer 1 machen. Der 31-Jährige Batz ist die unangefochtene Stammkraft beim FCS und strahlt mit seiner Erfahrung und Qualität noch viel mehr Sicherheit im eigenen Spiel aus. In der Abwehrkette kehren Optionen zurück. Pius Krätschmer als Linksverteidiger ist fast alternativlos. Müller ist zwar nach Coronainfektion wieder dabei, hat aber auch nur wenige Trainingseinheiten absolviert und dürfte kaum eine Alternative als Startspieler sein. Unabhängig davon, dass Krätschmer so oder so die Nase vorne hatte. Er akklimatisiert sich mit der neuen Position, hat aber nach wie vor Luft nach oben. Auf der rechten Abwehrseite kehrt mit Ernst die Stammkraft zurück und eine Rückkehr in die Startelf ist trotz zuletzt schwieriger Leistungen zu erwarten. Andernfalls würde Boeder noch mal auf Außen verteidigen. Mit Boeder und Steven Zellner kann man die in den vergangenen Wochen wieder etablierte Innenverteidigung aufbieten. Beide Spieler haben viel Qualität, gerade Abwehrchef Zellner steht noch mal ein Level über den anderen Verteidigern. Positiv in München war die Erkenntnis der gesteigerten Optionen. Uaferro und Becker konnten beide über die volle Distanz spielen und nach einer schwierigen Anfangsphase an Sicherheit gewinnen. Für andere Ideen (Boeder als RV, ein Innenverteidiger auf der Sechs) sind sie wertvolle Alternativen. Dies gilt auch für Bjarne Thoelke. Nach den zahlreichen Verletzungen baut man ihn langsam auf und verzichtete auch in München auf einen Einsatz.


    Zwei Positionen hat man in der Regel im zentralen Mittelfeld zu besetzen. Wie üblich wird eine Position an Manuel Zeitz gehen. Gerade in Anbetracht der ständigen Umstellungen in den Mannschaftsteilen ist der Kapitän als feste Stütze auf der Sechs wieder unersetzlich geworden. Beste Chancen auf den zweiten Platz hat Dave Gnaase. Gnaase hat sich insgesamt stabilisiert in den Leistungen und ist der Spieler, welcher den Ausfall von Kerber auffangen soll und muss. Gerade seine Laufstärke muss Gnaase einbringen, aber auch die erhofften fußballerischen Qualitäten blitzen immer mehr auf. Solange man keinen der Innenverteidiger nach vorne zieht, bleibt Alex Groiß die Alternative. In den letzten Spielen wird er regelmäßig spät eingewechselt, der letzte Startelfeinsatz stammt aus dem Oktober. In der Offensive müssen zwei Positionen neu besetzt werden. Andere Lösungen sind gefragt. Neben Grimaldi fällt mit Günther-Schmidt nun ein weiterer Fixpunkt der Offensivreihe aus, in München gehörte "Günni" mal wieder zu den stärksten FCS-Spielern. Auch Hawkins hatte eine gute erste halbe Stunde und muss ersetzt werden. Auf zwei Fixpunkte unter den aktuellen Gegebenheiten kann Koschinat noch bauen. Einmal Sebastian Jacob als Stürmer. Der Doppelpack in München sollte ihm helfen, die grundsätzlichen Qualitäten des Spielers stehen außer Frage. Einzige direkte Option für das Sturmzentrum ist Justin Steinkötter. Zum Anderen auf Robin Scheu auf der rechten Außenbahn. Scheu kehrte in München in die Startelf zurück und wirkt nach Coronainfektion wieder fit. Als Arbeiter im Mittelfeld hat sich der Sommerneuzugang in seinen Leistungen stabilisiert und gegen München beteiligte er sich auch an einer Vielzahl der gefährlichen Torsituationen. Die zweite Außenbahn muss neu besetzt werden. Erste Alternativen sind Minos Gouras und Justin Steinkötter. Steinkötter wartet noch auf ein Startelfdebüt beim FCS, vielleicht ist der Sonntag seine Chance? Der Trainer sah in den letzten Wochen Gouras voraus, wechselte ihn auch gegen Türkgücü als erste Wahl ein. Beide Spieler bringen viel Tempo mit. Der zentrale Part in einem 4-2-3-1-System führt kaum an Tobias Jänicke vorbei. In München kam er ausnahmsweise mal nur von der Bank. Alternativ kann Jänicke auf die Außenbahn rücken, wenn andere Ansätze favorisiert werden. So könnten Steinkötter und Jacob eine Doppelspitze bilden oder wie gegen Köln wieder zu einem 4-3-3-System gewechselt werden. Dann würden Zeitz und Groiß die defensiveren Aufgaben übernehmen, Gnaase den offensiveren Part der Acht.

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    Jonas Hupe (ETW)Boné UaferroBjarne ThoelkeDominik BeckerMario MüllerAlexander GroißMinos GourasMarius Köhl
  • ZU HAUSE NACHLEGEN


    Zitat

    Personell ist die Aufgabe kniffelig. Julian Günther-Schmidt (Gelbsperre) und Jalen Hawkins (Muskelfaserriss) fehlen im Vergleich zum Spiel bei Türkgücü München, Adriano Grimaldi (Wadenverletzung) und Luca Kerber (Knieprobleme) sind ebenfalls noch kein Thema. Dafür kehren Torwart Daniel Batz und Linksverteidiger Mario Müller nach überstandener Corona-Erkrankung wieder ins Aufgebot zurück. „Offensiv haben wir natürlich ein paar Probleme, die es zu lösen gilt. Ansonsten ist es sicher keine Überraschung, dass Daniel Batz wieder im Tor stehen wird“, sagte Koschinat, der Batz-Ersatz Jonas Hupe ein gutes Zeugnis ausstellte: „Es ist für einen jungen Torwart nicht ganz einfach, ohne Spielpraxis in so ein Spiel zu gehen. Aber er hat in München Souveränität ausgestrahlt.“

  • uiii - Scheu heizt die Erwartungshaltung hoch - Darf der das?

    Kriegt er da nicht Ärger - lt. Kapitän Zeitz ist doch Demut angesagt

    Auf jedenfall hat er damit sein eigenes Team extrem unter Zugzwang gebracht und Druck aufgebaut. Scheu muß wohl auch noch kapieren das er nicht mehr bei einem Dorfverein wie Sandhausen spielt. Hier wird jedes Wort auf die Goldwaage gelegt :P Ich bin gespannt ob Scheu seinen Worten am Sonntag auch Taten folgen läßt. Demnach müßte er auch mal vom Mittelmaß extrem brutale Qualität auf den Platz bringen ;) (als erfahrener 2.Liga Spieler hat man von ihm sicherlich mehr erwartet, vor allem weil Uwe ihn so in den Himmel lobte)


    PS: Batz/Zeitz sprechen von Demut - Scheu vom Aufstieg. Ein wenig mehr intern absprechen sollten sie sich schon! Aber über die Reaktion von Fans nach schlechten Spielen/Niederlagen darf man sich nach so einer Aussage nicht mehr wundern.

  • Stand: 22:00 Uhr


    Nordtribüne, Oben

    T5: 425 (-10)

    T6: 116

    T7: 297 (-28)

    T9: 226 (-18)

    T10: 77

    T11: 369 (-7)

    T12: 29 (-6)

    T13: 397 (-3)

    T14: 120

    T15: 192

    Gesamt: 2.248 (-72)


    Nordtribüne, Unten

    G3: 316 (-1)

    G4: 499 (-23)

    G5: 377 (-26)

    G6: 282 (-14)

    Gesamt: 1.474 (-64)


    Haupttribüne

    H1: 188 (-16)

    H2: 75 (-13)

    H3: 0 (-1)

    H6: 24 (-3)

    H7: 208

    H8: 306

    Gesamt: 801 (-33)



    Überblick

    Max. Kapazität: 12.002

    - Gäste: 800

    - Presse: 58

    = Heimkapazität: 11.144

    - Business-/Logenbereich/Rollstuhlfahrer: 795

    - Dauerkarten: 2.928

    = Frei für Tagesverkauf: 7.421

    - Verkauft Mitgliederphase Sitzplätze: 241

    - Verkauf Sitzplätze: 1.013 (+ 161)

    = Verkauft Heim: 4.182

    + Gäste Sitz: 8

    + VIP/Steher Heim/Steher Gast: 1.501 + x

    = Gesamtverkauf: 5.692 + x



    Vergleich zu zwei Tage vor dem Spiel

    Köln: + 149

    Berlin: + 54

  • Was soll das denn wieso Druck, eine Mannschaft die ausgibt so lange wie möglich oben mitzuspielen hat die Pflicht gegenüber dem Verein und seinen Fans alles mögliche zu versuchen aufzusteigen wenn dies aus eigener Kraft geschafft werden kann. Abstieg ist abgewendet, man kann locker und frei aufspielen und seinen Fans guten Fußball bieten, wenn es läuft ist alles möglich, wenn nicht , auch nicht schlimm aber alles probiert. Mit einer Top Leistung und Einstellung kann man die Fans begeistern und eine Euphorie auslösen die vielleicht eine kleine Sensation schafft.

  • Was soll das denn wieso Druck, eine Mannschaft die ausgibt so lange wie möglich oben mitzuspielen hat die Pflicht gegenüber dem Verein und seinen Fans alles mögliche zu versuchen aufzusteigen wenn dies aus eigener Kraft geschafft werden kann. Abstieg ist abgewendet, man kann locker und frei aufspielen und seinen Fans guten Fußball bieten, wenn es läuft ist alles möglich, wenn nicht , auch nicht schlimm aber alles probiert. Mit einer Top Leistung und Einstellung kann man die Fans begeistern und eine Euphorie auslösen die vielleicht eine kleine Sensation schafft.

    Gerade nach den letzten Vorfällen und dem Gebetsmühlenartigen Ansagen von Batz/Zeitz das wir demütig sein sollten paßt die Ansage von Scheu das sie Aufsteigen wollen halt nicht ins Bild. GERADE SO WERDEN HOHE ERWARTUNGEN DER FANS GESCHÜRT !!!


    Vielleicht würde man besser fahren zu sagen das der Aufstiegs-Zug abgefahren ist und man einfach nur soviele Punkte wie möglich einfahren will.

    Man muß ja üüü (leider) im Hinterkopf behalten! Da sind wir der größte Verlierer der Spitzengruppe...


    Ohne Kerber, Günni, Grimaldi wird es halt brutal schwer in dieser Liga zu gewinnen. Trotzdem hoffe ich das wir am Sonntag irgendwie einen (notfalls dreckigen) 2:1 Heimsieg einfahren 8):thumbup:

  • Scheu hat lediglich davon gesprochen jedes Spiel gewinnen zu wollen. Das hätte zwar wohl zwangsläufig den Aufstieg zur Folge ist aber doch auch völlig normal für einen Sportler.

    Jeder Fußballer will immer jedes Spiel gewinnen. Wir wollten damals im Pokal auch gegen Köln, Düsseldorf und Leverkusen gewinnen und waren hinterher enttäuscht, dass es gegen Leverkusen nicht geklappt hat, auch wenn die 3 Ligen über uns gespielt haben. Willst du denn mit der Zielsetzung in ein Spiel gehen zu verlieren?

  • Was soll das denn wieso Druck, eine Mannschaft die ausgibt so lange wie möglich oben mitzuspielen hat die Pflicht gegenüber dem Verein und seinen Fans alles mögliche zu versuchen aufzusteigen wenn dies aus eigener Kraft geschafft werden kann. Abstieg ist abgewendet, man kann locker und frei aufspielen und seinen Fans guten Fußball bieten, wenn es läuft ist alles möglich, wenn nicht , auch nicht schlimm aber alles probiert. Mit einer Top Leistung und Einstellung kann man die Fans begeistern und eine Euphorie auslösen die vielleicht eine kleine Sensation schafft.

    Solche Kommentare - habe ich auch schon von mir gegeben - werden von manchen Usern so interpretiert, dass

    man eine Erwartungshaltung schürt, die diese Übergangs-Mannschaft und den neuen Trainer, der Mannschaft erst seit

    kurzer Zeit kennt, bzw. am Kennenlernen ist nur unnötig unter Druck setzt


    Dafür sprechen die Kommentare des Buchhalters und seines Kapitäns: das ständig Sich-Runter-Redens, dass man

    - obwohl man im zweiten 3.Liga-Jahr ist - eigentlich immer noch ein Aufsteiger ist und man doch Bedenken muss

    woher man doch kommt - eben Jahrelang in der RL spielte und alle sollen doch bitte Demütiger sein


    Das Seltsame ist, dass die Fans keinen Druck machen, sondern eine Aufstiegs-Chance sehen

    vom Trainer und Kapitän dies aber als überhöhte Erwartungshaltung interpretiert wird


    Für mich ist das eine armselige, mangelhafte sportliche Einstellung - dazu gehört auch die Aussage des Präsidenten

    dass der Aufstieg eine finanzielle Herausforderung ist = zusammengefasst einfach ABSURD


    ich übertrage das auf den SC Freiburg: die jammern rum: hoffentlich qualifizieren wir uns nicht für die Champions-League

    denn Dienstag und Mittwochs haben wir immer Kegel-Abend und deswegen keinen Bock auf internationale Spiele

    an diesen Tagen


    Phasenweise stand man so gut in der Tabelle, dass man aus eigener Kraft den direkten Aufstieg schaffen konnte

    da war dann der Druck so unmenschlich dass man schnell ein paar Spiele verloren hat um sich wieder zu entspannen

    Blöd ist nur das Scheu bei Bild einen Rausgehauen hat: mit solchen Aussagen macht er den Buchhalter und Kapitän

    ziemlich unglaubwürdig: Die denken natürlich, wie kann es sein das Scheu uns in den Rücken fällt

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