Unsere Spielstätte: Ludwigsparkstadion

  • Ja, vor einigen Wochen stand noch in den Sternen, ob die Arbeiten erfolgreich sein würden. Mittlerweile macht der Rasen aber doch deutliche Fortschritte. Noch letzte Woche hieß es, dass auch der schattige Bereich bald regeneriert sein wird. Das Wasser läuft ja nun auch wieder ab. Mit funktionierender Rasenheizung sollte es solche Hiobsbotschaften wie im Januar/Februar in Zukunft auch nicht mehr geben.

  • Die Sportarena am Sonntag (18:45 Uhr) steht im Zeichen des Stadions.


    Wird der 1. FC Saarbrücken in seiner zweiten Drittliga-Saison im heimischen Ludwigspark spielen können oder müssen die Blau-Schwarzen ihre Erfolgsgeschichte möglicherweise mit Heimspielen in Völklingen oder Frankfurt fortschreiben? Über dieses Thema diskutieren wir in der sportarena am Sonntag mit unseren Gästen.


    Zukunft Ludwigspark – Ende ohne Schrecken? Oder: endloser Schrecken?


    Am 2. Juni muss der 1. FC Saarbrücken beim DFB die Unterlagen für die kommende Saison in der 3. Liga vorlegen. Dazu zählt ein drittligataugliches Stadion.


    Aber wird der FC im heimischen Ludwigspark spielen können? Noch immer dauern die Verhandlungen mit der Stadt Saarbrücken an. Streitpunkte sind: Stadionmiete, Marketingrechte – die eine Seite will nicht für die horrende Steigerung der Umbaukosten überhöhte Mietpreise zahlen, die andere Seite muss den Umbau irgendwie refinanzieren. Die Zeit drängt.


    Wird der FC in seiner zweiten Saison in der dritten Liga seine Erfolgsgeschichte möglicherweise mit Heimspielen in Völklingen oder Frankfurt fortschreiben müssen?


    Darüber diskutieren wir in der sportarena am Sonntag mit folgenden Gästen:

    Saarbrückens OB Uwe Conradt

    David Fischer, Geschäftsführer des FCS

    FCS-Fan und Podcaster JULIAN Bauer

  • FCS-Fan und Podcaster JULIAN Bauer

    Ist das unser Julian0922 ?

    der wohnt doch angeblich in der USA ;)


    Ich habe mal nachgeschaut. Julian Bauer gehört zum Team "Studio Blauschwarz"


    Zitat der Facebook-Seite von Studio-Blauschwarz

    Zum Thema Stadion wird der SR am Sonntag eine Sendung produzieren. Neben @obsb_uweconradt, einem Vertreter vom @ersterfcs soll auch ein Fan zu Wort kommen. Dabei ist der SR auf Julian vom @studio_blauschwarz gekommen, der natürlich direkt zugesagt hat.

  • Boah, was fürn ekliges cyan ..

  • Für die Nachwelt, wenn der Bauthread hoffentlich längst im Archiv verschwunden ist:


    VERTRAGSABSCHLUSS: LANDESHAUPTSTADT UND VEREIN MACHEN WEG FREI FÜR DAUERHAFTE HEIMKEHR DES 1. FC SAARBRÜCKEN IN DEN LUDWIGSPARK


    Zitat

    Als Beginn für den Vertrag zwischen dem städtischen Gebäudemanagementbetrieb GMS und dem 1. FC Saarbrücken ist der 1. Juli 2021 festgelegt. Die Vertragspartner hatten im Vorfeld des Vertragsabschlusses bei der Sportmarketingagentur Sportfive ein Gutachten in Auftrag gegeben, um unter anderem die marktübliche Miete für ein Stadion zum Spielbetrieb in der 3. Liga zu ermitteln. Beide Parteien hatten im Zuge der anschließenden Verhandlungen den Inhalt dieses Gutachtens als Vertragsgrundlage akzeptiert und im Anschluss einen Vertrag ausgehandelt. Die Miete für die Nutzung des Stadions mit der gesamten Infrastruktur wird von Stadt und Verein als marktüblich angesehen. Sie bemisst sich an den Netto-Ticketeinnahmen, der Anteil der Stadt beträgt im Grundsatz 20 Prozent.


    Zitat

    Auch im Falle eines Auf- oder Abstiegs beträgt die Miete 20 Prozent des Netto-Ticketerlöses. Die VIP-Logen werden dem FCS zur exklusiven Nutzung und Vermarktung überlassen (VIP- Paket). Der FCS erhält zudem das Recht der Nutzung und Vermarktung des Businessclubs und der dazugehörigen 650 Businesssitzplätze an den Spieltagen (Business-Paket). Brauerei- und Cateringrecht während der vertraglich vereinbarten Nutzungszeiten liegen beim Verein. Die Stadt erhält im Gegenzug eine Vergütung. Diese bemisst sich anteilig an den Einnahmeerlösen. Auch für die abgelaufene Saison haben sich Stadt und Verein verständigt. Über weitere Details zu den vertraglichen Vereinbarungen haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

  • Mietvertrag über zehn Jahre als Neubeginn


    Zitat

    „Um das Potenzial des Stadions für Verein und Stadt optimal ausschöpfen zu können, müssen wir künftig enger zusammenarbeiten“, forderte Conradt, „gemeinsam mit dem Verein werden wir im Dialog bleiben und Abläufe sowie Strukturen bei Bedarf und im Einvernehmen optimieren.“ Weller lobte die Arbeit des FCS-Infrastrukturbeauftragten Christian Seiffert. Die Einigung in letzter Minute soll aber vor allem wegen des guten Verhältnisses von Ostermann zu Baustellen- und Giu-Chef Martin Welker zustande gekommen sein. Der habe maßgeblich das Vertragswerk mit gestaltet, heißt es. Der FCS kann nun fristgerecht an diesem Dienstag den Mietvertrag mit den anderen Lizenzierungsunterlagen für die 3. Liga beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Frankfurt einreichen.

  • Stadt und FCS einigen sich über Ludwigspark-Nutzung


    Zitat

    Der Vertrag sei auf Grundlage eines externen Gutachtens zu marktüblichen Mieten ausgehandelt worden, heißt es von den Vertragspartnern. Für beide Seiten ist das ein Deal mit einem gewissen Risiko. Denn ist der 1. FCS weiter erfolgreich, steigt vielleicht sogar auf, dann wird es für den Verein teurer und für die Stadt ein gutes Geschäft. Spielt der 1. FCS schlecht und hat wenig Zuschauer, dann wird es für die Stadt teuer.


    Das Modell hat andererseits für den Drittligisten den Vorteil, dass im Falle eines Abstiegs die Stadionmiete den Verein nicht in den Abgrund reißen kann. Auf Grundlage der flexiblen Miete könne der FCS unabhängig von der Ligazugehörigkeit dauerhaft in den Ludwigspark zurückkehren, sagte FCS-Schatzmeister Dieter Weller.

  • Ein Mietvertrag als „atmendes System“


    Zitat

    Ein Rechenbeispiel: Geht man von einer durchschnittlichen Zuschauerzahl von 5000 aus (3000 „Steher“, 2000 „Sitzer“) und einem weitgehend ausverkauften Vip-Bereich, summiert sich das. 1,80 Euro pro Stehplatz, 3,60 Euro pro Sitzplatz machen 12 600 Euro. Pro Spiel wohlgemerkt. Bei 19 Spieltagen und Ticketpreisen unter dem Drittliga-Durchschnitt sind das 239 400 Euro.


    Nach SZ-Informationen rechnet man mit weiteren 400 000 Euro von den „besseren“ Plätzen, die ja für die komplette Saison vergeben werden. Hinzu kommen die verbrauchsabhängigen Kosten für Strom (Flutlicht, Rasenheizung), Wasser oder Müll. Zum Vergleich: Ligakonkurrent 1. FC Kaiserslautern zahlt für das deutlich größere Fritz-Walter-Stadion 430 000 Euro – egal wie viele Zuschauer dort sind.

    Zitat

    Die von beiden Seiten als Mediator eingeschaltete Beraterfirma Lagardére hatte in ihrer Analyse des Ludwigsparks in der Tat eine Stadionmiete zwischen 400 000 und 800 000 Euro ermittelt.

    Zitat

    Damit hat auch die Landeshauptstadt ein Interesse daran, dass der Verein besser gegen den HSV oder Dynamo Dresden als gegen Balingen und Walldorf spielt, auch wenn sie im Falle eines Aufstiegs den Ludwigspark sofort ligatauglich ausbauen muss – auch das steht im Mietvertrag.

  • Beim FCK musste man sich aber erst auf die 430.000€ einigen. Ursprünglich sollten die Lautrer doch deutlich mehr bezahlen,jedoch war das finanziell nicht stemmbar. Bevor Kaiserslautern ihren Mieter für das Stadion fast verloren hätte,einigte man sich auf einen deutlich niedrigeren Preis. Das hätte die SZ noch dazu schreiben können.

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