3. Liga - Saison 2021/22

  • Gegnervorstellung: Viktoria Berlin


    Die zweite Drittligasaison nach dem Wiederaufstieg wartet auf den FCS und mit vielen Gegnern hat man sich schon in der letzten Saison um Punkte duelliert. Durch Ab- und Aufstieg sind jedoch insgesamt sieben neue Gegner in der Liga vertreten. Die Spanne reicht von Traditionsvereinen hin zu Neulingen und großer Attraktivität hin zu einer geringen Attraktivität. Um die Sommerpause zu überbrücken, gibt es in den kommenden Tagen jeweils einen kurzen Blick auf die neuen Gegner in der 3.Liga. Parallel zum vergangenen Jahr soll vor Saisonbeginn dann der sportliche Blick auf alle Teams der 3.Liga folgen. Im ersten Teil geht es heute um Viktoria Berlin.





    Stenogramm


    • Offizieller Name: Fußballclub Viktoria 1889 Berlin

      Lichterfelde-Tempelhof e. V.

    • Unternehmensform: FC Viktoria 1889 Berlin Fußball GmbH
    • Gründung: 1.Januar 2013
    • Vereinsfarben: Hellblau-Weiß
    • Mitglieder: über 1.600 (2015)


    • Ort: Berlin
    • Bundesland: Berlin
    • Einwohner: ca. 3,7 Millionen
    • Entfernung: 718 KM


    • Stadion: Stadion Lichterfelde, Berlin (4.300)
    • Ausweichstadion: Olympiastadion Berlin (74.475)
    • Ausweichstadion: Jahnstadion, Berlin (11.500)
    • ZS-Schnitt 20/21: 485 (Regionalliga Nordost)
    • ZS-Schnitt 19/20: 562 (Regionalliga Nordost)
    • ZS-Schnitt 18/19: 505 (Regionalliga Nordost)


    • Bilanz: 0/0/0
    • Letzte Duelle: Keine


    • Platzierung 2020/21: 1.Platz (Regionalliga Nordost)
    • Platzierung 2019/20: 8.Platz (Regionalliga Nordost)
    • Größter Erfolg: Aufstieg in die 3.Liga (2021)
    • Ewige Tabelle 3L: Nicht gelistet



    Beschreibung

    Der Fußballclub Viktoria 1889 Berlin Lichterfelde-Tempelhof e. V. ist noch ein junger Verein. Erst 2013 wurde der Club als eine Fusion vom Berliner Fußball-Club Viktoria 1889 e. V und dem Lichterfelder FC Berlin 1892 e. V. gegründet. Der LFC Berlin spielte mal zwei Spielzeiten in der 2.Bundesliga, der BFC Viktoria krönte sich 1908 und 1911 zwei Mal zum Deutschen Meister. 1907 und 1909 wurde man zudem Vizemeister. 2013 qualifizierte sich der Club für die Regionalliga Nordost und so ging der Fusionsclub gleich in der vierten Spielklasse an den Start. Das klare Ziel des Clubs lautet sich hinter den Bundesligisten Hertha BSC und Union als dauerhafte Nummer Drei in Berlin zu etablierten.


    In der ersten Saison landete man im Mittelfeld der Regionalliga, im zweiten Jahr beendete man die Liga dagegen als Vorletzter. Den sportlichen Abstieg konnte man vermeiden, da gleich zwei Konkurrenten keine Lizenz erhielten. In den folgenden Jahren blieben die Berliner meist ein Mittelfeldteam und erreichten die Plätze 12 (2016), 13 (2018) und 11 (2019). Lediglich 2017 stach mit dem vierten Platz hervor. 2020 beendete man die abgebrochene Spielzeit auf dem achten Platz.


    Die Heimspielstätte der Viktoria ist normal das Stadion Lichterfelde. Die Anlage ist allerdings nicht drittligatauglich. Für die dritte Liga hat man nun zwei Ausweichspielstätten gefunden. Kurzfristig ertüchtigt werden soll das Jahnstadion. Dieses Stadion soll in den kommenden Wochen auf den Stand der 3.Liga gebracht werden und dann etwas über 10.000 Zuschauer fassen. Auch das große Olympiastadion ist als Spielstätte gemeldet. Die Heimspielstätte von Hertha BSC Berlin ist dann mit einem Fassungsvermögen von 74.475 Zuschauern das größte Stadion in der 3.Liga. Beide Stadion sind für den Verein überdimensioniert. In der Regionalliga konnte man in der Regel lediglich zwischen 500 und 600 Zuschauern im Stadion begrüßen und selbst gegen die größten Traditionsvereine hatte man kaum mal eine vierstellige Zuschauerzahl vorzuweisen.


    Aus finanzieller Sicht ist der Fusionsclub gut aufgestellt. So ist der Club in die FC Viktoria 1889 Berlin Fußball GmbH ausgegliedert. Investor ist Tomislav Karajica um sein Unternehmen SEH Sports & Entertainment Holding. Er hat den Verein in einem Insolvenzverfahren übernommen und entschuldet. Zuletzt übernahm er die Kosten zur Ertüchtigung des Jahnstadions (kolportierte 1,5 Millionen Euro).


    Ein Duell zwischen den FCS und dem Fusionsverein gab es noch nie.

  • Der Spielplan der 3.Liga

    Vor jeder Saison sind Diskussionen um den neuen Spielplan Pflicht. Gegen welche Mannschaft ist das erste Saisonspiel? Hat man ein Heim- oder Auswärtsspiel? Wie schwer sieht das Auftaktprogramm aus? Wie gestalten sich die letzten Spieltage? Wann warten die Derbys? Standardfragen.


    Der Spielplan der 3.Liga wird durch den zuständigen Verband, den DFB, erstellt. Als Korsett für den Spielplan dient der Rahmenterminkalender. Anschließend werden Wünsche und Vorgaben der Vereine, der Sicherheitsbehörden oder den Medienpartner erfragt. Aus all diesen Komponenten wird dann der Spieltag gebastelt, allerdings erst nachdem die Spielpläne der beiden Bundesliga (in diesem Jahr am 25.Juni) erschienen sind. Erst dann hat man alle nötigen Informationen zur Hand um den Spielplan zu konzipieren. Nach Möglichkeit soll der Spielplan rund vier Wochen vor Saisonbeginn veröffentlicht werden, in der Praxis passiert dies jedoch eher selten und der Termin wird auch in dieser Saison nicht ganz zu halten sein. In der Saison 2019/20 wurde der Spielplan so am 3.Juli vorgestellt. Dies waren lediglich zweieinhalb Wochen vor dem Saisonstart. Die zeitgenauen Ansetzungen der Spiele werden etappenweise vorgenommen. In der 3.Liga werden - im Anschluss an die Terminierung der ersten beiden Ligen - meist vier bis sechs Spieltage final angesetzt. Die Planungszeit für Verein und Fans ist teilweise gering.


    Der Spielplan basiert im Grunde auf einem Schlüsselsystem des Verbandes. In der 3.Liga ist es logischerweise ein 20er-System und das normal angewandte System ist auch bekannt. Nach Einpflegung aller Daten bekommt jeder Verein eine Nummer zugewiesen und so der Spielplan aufgebaut. Die Leistung des Computers wird geprüft und im Anschluss freigegeben.


    Offiziell haben die Medienrechte-Inhaber bei der Erstellung des Spielplanes nur einen geringen Einfluss. So werden die Wünsche bei der Erstellung des Rahmenspielplans berücksichtigt, bei den späteren zeitgenauen Ansetzungen jedoch nicht mehr. Die Einteilung beispielsweise der Montagsspiele ist dann lediglich Verbandssache.

  • Diese schwer interessanten Zeiten werden wohl die meisten hier noch in schoener Erinnerung haben. Dick und fett einrahmen und an die Wand nageln.

    "Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst."


    Evelyn Beatrice Hall

  • Ich erinnere mich noch als wir keine Lizenz bekamen hatten wir 90 jähriges Vereinsjubiläum da war der SR bei uns und machte Aufnahmen für einen Bericht. Als das bekannt wurde ging es rund wie ein Lauffeuer, der SR brach sofort alles ab und alle machten sich schnellstens auf den Weg nach SB, Gott sei dank sind diese Zeiten vorbei.

  • Havelse war in jedem Fall etwas gefährlicher. Hätte aber auch so nen typisches Drittligaspiel sein können. Schweinfurt will es spielerisch lösen und verkrampft mit zunehmender Spieldauer und Havelse lauert das gesamte Spiel. Havelse hat ja vorher auch schon mal den Außenpfosten getroffen, was für mich die beste Chance im Spiel war. Bei einem 0:0 hätte ich Schweinfurt im Vorteil gesehen. So liegt er klar bei Havelse.

  • Beides uebrigens ex-Zweitligisten, wenn auch nur fuer kurze Zeit. Schweinfurt war sogar ein Gruendungsmitglied der damals noch zweigeteilten 2.Liga. Klar, auf dem Papier ist jetzt Havelse klarer Favorit. Aber die gleiche Situation hatten wir vor ein paar Wochen schonmal als Holstein Kiel den schon fast sichergeglaubten Aufstieg in die Bundesliga im eigenen Stadion doch noch verspielte.

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